Review: Die Shiseido Perfect Foundation Brush

(Diese tolle Review ist von einer Freundin geschrieben, die zunächst mir lange vom Shiseido Foundationpinsel vorschwärmte und es jetzt auch für Euch tut:)

Aloha allerseits,

eben frisch an den Strand des Beautybloggens geströmt möchte ich mich kurz vorstellen: Mitte 30, im Bermuda-Dreieck „Karriere – Beziehung – Schminkkram“ verortet, adelsblass und kunterbunt. Noch dazu schon lange mit dem Blassen Schimmer befreundet und nun enorm erfreut, sich hier verblenden… ähem, verbreiten zu dürfen.

Kommen wir aber nun zu dem, was euch vermutlich viel mehr interessiert als dieses Strandgut an Informationen: Die Shiseido Perfect Foundation Brush. Vulgo (alltagssprachlich): Das kleine Stuppelding zum Spachtelmasse einarbeiten.

 

Zuerst einmal muss ich sagen: Sie war’s: Die Andreea. Bei ihr habe ich von diesem Pinsel das erste Mal gelesen und ihn dann auch erst wochenlang bei jedem Parfümeriebesuch gestreichelt. So lange, bis ich in meiner bevorzugten Parfümerie schon eine Anzeige wegen Pinselbelästigung riskiert habe. Dann musste ich ihn ja quasi kaufen, um nicht vollends abseitig zu wirken, nicht wahr?

Normalerweise benutze ich keinen Pinsel zum Foundation-Auftrag. Meine seit bald 20 Jahren bevorzugte Foundation Clinique Superbalanced in 01 Petal oder 33 Cream klatsche ich mir per Fingern in die Visage. Dann war ich bei einem sehr amüsanten Schminkworkshop (andere Geschichte…) und ließ mir dort die Clarins Skin Illusion in 110 Honey aufschwatzen nebst einem flachen Malpinsel. So wirklich gerockt hat diese Kombi allerdings nicht. Neuer Versuch mit dem Shiseido-Lemmingkauf und die Schwäbin in mir ruft jetzt ganz laut: „Was man bezahlt hat, muss man auch benutzen!“.

Also fix einen etwa taubendreckgroßen Klecks der Shiseido Perfect Refining Foundation in I00 (Ja, die musste ich auch noch haben!) auf den Handrücken auftragen, Pinsel reinstippen und tupftupftupf unter den Augen anfangen. Huch? Wo sind meine Augenringe hin? Die erzählten doch eben noch eine Geschichte von gestern Nacht ohne Happy End. – Gut, weitermachen.

Nach tupftupftupf kommt wischwischwisch die Wangen runter. Oha, kein Rand, alles sehr ebenmäßig. Andere Seite. Fein! Den Rest der Foundation vertupfe ich noch auf Stirn, Nase und Kinn, super Sache, keine Streifen und alles picobello. Den Concealer kann ich mir sparen – zumindest Dienstag bis Freitag. Das Endergebnis ist einfach schöne Haut. Die Farbe passt perfekt zu meiner Winterhaut, ich strahle ohne zu glänzen und mein Teint ist genau in der Mitte zwischen porenloser Perfektion und nonchalanter Natürlichkeit.

Der statistischen Validität zuliebe habe ich an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Dauer dieser Prozedur gestoppt: Für die Bepinselung brauche ich 42 ± 3 Sekunden, wenn ich noch eine Extrarunde Kreiselpinseln einlege, dann kommen noch mal 10 Sekunden dazu. Das ist für mich absolut vertretbar und hat den unschätzbaren Vorteil, dass ich mir nicht mit foundationversauten Fingern fiese Flecken auf die Klamotte mache.

Nun aber zu dem Teil, den ich wahrlich bemerkenswert finde: Auch nach zehn Stunden Blut, Schweiß und Tränen (a.k.a.: Arbeit) sehe ich noch aus wie ein gut geschminkter Mensch und nicht wie eine mehr oder weniger frische Speckschwarte. Und zwar Foundation-übergreifend. Damit sieht einfach alles besser aus. Sogar montagmorgens. Da haben sich die 30 Euro für den Pinsel echt gelohnt.

Wie ich ist auch er ein kleiner Weltenbummler und passt bequem ins Handgepäck. Selbst in kleinsten Bädern kann ich gut mit ihm hantieren. Noch dazu verzeiht er mir Pinselferkel, dass ich ihn nur einmal die Woche wasche – aber dann mit der guten DaVinci-Seife – und trocken ist er innerhalb von etwa zehn Stunden.

Dem armen Blassen Schimmer hänge ich ja schon seit Wochen in den Ohren, dass dieses brillante Borstenwunder in keiner Schminktasche fehlen darf. Und euch sage ich genau das Selbe: Kauf! Ihn! Jetzt!

Kleine Anmerkung vom Blassen Schimmer:
Bei zentraldrogerie.com gibt es ihn für 24 Euro!

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4 Comments

  • Ja ist das Ergebnis jetzt so gut wegen dem Pinsel oder auch wegen der neuen Shiseido Perfect Refining Foundation? Hab denn Pinsel auch schon öfters Stalker-Ähnlich im Laden begafft, der ist ja so winzig wie ich finde. Die Superbalanced will momentan auch nur mit den Fingerchen ins Gesicht geschmiert werden und danach noch nachgearbeitet mit dem Buffer.

    • Huhu Kat,

      es ist der Pinsel, denn das Ergebnis ist Foundation-übergreifend. Sprich: Auch die Superbalanced sieht mit dem Pinsel besser als mit den Fingern aufgetragen aus.

      Leider konnte ich die Shiseido-Foundation nicht zum Vergleich mit den Fingern applizieren, da bin ich an der Konsistenz gescheitert.

      Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass der Pinsel Wunder bewirkt und die Shiseido-Foundation noch den Sternenstaub auf das Wunder streuselt.

  • Den Pinsel habe ich auch seid bestimmt 4 Monaten hier und mich noch nicht wirklich ran getraut. Erst seid 2 Wochen wird er bei mir benutzt und bin bisher auch sehr zufrieden. Eine Review soll auch folgen. Ist schon ein Schmuckstück 🙂

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