[TAG] Tricky TAG: „Prominente“

Prof. Dr. Lady Funklover hat mich auf ihrem schönen Blog mit dem Tricky TAG zum Thema „Prominente“ getaggt. Da ich bereits zum Thema „Mode“ des TAGs mitgemacht habe, werde ich den Lesern & Bloggern freistellen, ob sie meinen neuen Thementag übernehmen wollen statt selbst Blogger zu wählen. Wer Lust hat, fühle sich herzlich eingeladen! Ich lese die Antworten auch gern!

 

Die Regeln sind:

– Schreibe, von wem du getaggt wurdest und verlinke sie/ihn
– Schreibe 8 Dinge über Dich auf, die zu dem vom Vorgänger gewählten Thema passen
– Tagge 8 weitere Leute (Hier mache ich meinen kleinen Regelunterschied, s.o.)
– Sage den getaggten Leuten Bescheid
– Stelle selbst ein Thema auf, das die anderen “betaggen”

 

1) Bist du über Prominente informiert und liest gern über sie?
Ich fühl mich ein wenig wie beim Mode-Tag… nein. Ich lese keine Promi-Zeitschriften und mir ist in der Regel auch ziemlich egal, wer sich von wem scheiden lässt oder die Haarfarbe  verändert. Wenn ich im Fernsehen „Explosiv“ oder ähnliches sehe, amüsiert es mich, aber ich könnte auch ohne diese „Informationen“ (wenn man das überhaupt so nennen kann) leben.

 

2) Gibt es Promis, die Du gut leiden kannst oder besonders interessant findest?
Ach bei solchen Fragen vergisst man immer die  Hälfte der Leute, die man eigentlich im Nachhinein gerne aufgezählt hätte… Ich finde Monica Bellucci unglaublich, Nicole Kidman und Catherine Zeta Jones. Es sind atemberaubende Frauen. Unter den Männern würde ich Clive Owen, Alexander Skarsgard und  Ewan McGregor wählen, wenn ich könnte. Aber seien wir ehrlich: das sind natürlich optische Kriterien. Ob diese Menschen nett sind, klug, gute Herzen haben oder phantastisch kochen können, weiß ich nicht.

 

3) Kennst Du Promis?
Mmh… Nein. Und was heißt da überhaupt „kennen“? Ich hatte früher ein paar Mal privat mit Musikern zu tun aus der deutschen Gothic-Szene – aber hier reden wir eher von sich mal Bekanntgemacht haben – nicht „kennen“. Bei solchen Fragen „kennt“ ja plötzlich jeder irgendwen „wichtiges“. Nein – ich kenne niemand wichtiges. Und ich bin auch zu zurückgezogen, um das willentlich verändern zu wollen oder müssen.
Oh – ich merke gerade… einen Sportpromi habe ich mal kennengelernt. Aber das beeindruckt mich nicht so sonderlich. Nett war er aber.

 

4) Wärest Du gern ein Promi?
Oh Gott, nein! Ich bin vom Naturell her wirklich eher jemand sehr zurückgezogenes, mag eher kleine Menschenkreise, gehe manchmal tagelang nicht ans Telefon oder will nur Lesen… Wenn jetzt noch mehr Menschen etwas von mir wollten, es Pressetermine gäbe und ähnliches… Oh Gott, NEIN. Ich würde eingehen.
Was ich manchmal gerne erleben würde, wäre einmal von einem guten Makeup-Artist und Hairstylist so zurecht gemacht zu werden. Das wäre toll… und dann einen Abend auf einer Gala. Aber solche „Mädchenträume“ darf man ja haben. Es wäre aber nichts auf Dauer für mich,- mir immer denken zu müssen, wie sehen mich andere, welches Bild gebe ich ab, welches Image muss/möchte ich zeigen? Es wäre ein Gefängnis für mich und es ist doch so schon schon anstrengend genug im Leben. Ich ziehe den Hut vor den „Celebrities“ irgendwie. Natürlich haben sie viel – aber sie müssen auch auf ein recht normales Leben verzichten. Was für ein seltsamer Gedanke.

 

5) Welche Rolle haben Prominente in unserer Gesellschaft?
Bauen wir noch eine tiefgründige Frage ein. – Nein, im Ernst. Wir haben kaum noch Königshäuser, Brot und Spiele gibt es auch nicht mehr wie im alten Rom… Promis verbinden beides in Blut, Schweiß, Kunst und Dramen. Ob strahlend hell und ideal oder abgestürzt und am Ende. Irgendwie haben sie dadurch auch eine sehr unschöne Rolle: im öffentlichen Leben stehen, Privates, Wertvolles fast verstecken müssen. – Die modernen Medien und die Geschwindigkeit der Informationsübermittlung machen all das erst möglich. Früher war jemand über Jahrzehnte ein Star! – Heute gibt es Hunderte neue Filme jedes Quartal, Stars sind am einen Tag strahlend, am nächsten zerstört – und manchmal Phönix aus der Asche. Aber all diese „Promigeschichten“ sind ja schon wie eigene „Filme“ oder „Stories“ in sich selbst… Reality TV und die „Hunger Games“, die ja auch aktuell im Kino laufen, zeigen auf ihre Art sehr schön welche Rolle „Promis“ und ihr Unterhaltungswert spielen. Man betrachte nur die Rolle der zuvor Überlebenden der Hungergames, die später als Mentoren eingesetzt werden. Auch sie spielen eine „inhaltliche“ Rolle und ich habe das Gefühl, manchmal ist diese bei unseren Stars auch ähnlich.

 

6)Siehst Du einem Promi ähnlich?
Es kam schon ein paar Mal vor, dass meiner Schwester oder mir die Ähnlichkeit zu einer Schauspielerin nachgesagt wurde. – Ich werde den Namen jetzt nicht nennen, weil ich mir trotzdem ziemlich bewusst bin, dass ich ihr nicht aus dem Gesicht geschnitten bin und außerdem fällt mir, wenn ich Fotos betrachte auf, dass ich auch noch 2-3kg weniger vertragen würde und ich nicht so anmaßend sein mag. (Frauen – schlimm – oder?). Aber ja, ich höre manchmal, da gibt es eine Ähnlichkeit mit jemandem.

 

7) Alle werden älter – auch Promis – oder?
Irgendwie merkt man ja auch an den Schauspielern oder Musikern, die man so liebt, dass man älter wird. Früher konnte ich die Traurigkeit in den Augen meiner Eltern gar nicht verstehen, wenn ein alter Filmstar gestorben war. Heute verstehe ich es. Wie können die denn sterben? Wir haben doch unser halbes Leben mit ihnen verbracht. Und manchmal sehe ich Schauspieler, mit denen ich mitgealtert bin. Erinnert Ihr Euch noch an das kleine Mädchen aus „Interview mit einem Vampir“? – Kirsten Dunst. Sie ist 3 Jahre jünger als ich, aber ich kenne sie seit dieser Kinderrolle. Tom Cruise (ich mag ihn nichtmal sonderlich – das ist aber für diesen Punkt egal) in dem alten Fantasyfilm „Legende“ (wunderschön – sehen! – trotz Cruise). Natalie Portman noch in „Leon der Profi“ (so großartig!)… jetzt in Black Swan.
Manchmal sehe ich Schauspieler innerhalb kurzer Zeit aus unterschiedlichen Phasen ihres Lebens in Filmen und merke wie sie gealtert sind – und merke es dann auch bei mir. Manchmal schon einen Hauch erschreckend.

 

8.) Wenn Du doch ein Promi wärest, was wärest Du?
Schauspielerin. Wenn ich ein Promi wäre, dann würde ich es lieben, Rollen zu verkörpern, mich optisch zu wandeln, die Geschichten zum Leben zu erwecken.  Ich würde mir ein wunderschönes Haus kaufen, lichtdurchflutet, vielleicht ein respektvoll-modern renoviertes altes Haus, in dem Stein und Glasflächen miteinander spielen dürfen, schlicht mit viel Holz, Stein, hellen Stoffen und modernen Formen eingerichtet. *seufz*

Jetzt bin ich an der Reihe ein Thema vorzugeben für die von Euch, die Lust haben, sich angesprochen zu fühlen und den TAG weiter zu tragen.

Eine Nominierung zum Weitertragen möchte ich doch an die begabte Amo aussprechen, die einen wunderschönen, ästhetischen und persönlichen Blog namens Your Black Bird hat, den ich auch gerne noch vorstellen möchte. Jetzt aber erst einmal das Staffelholz weiterreiche.

Mein Thema für Euch ist „Geheimnisse„.

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