24 Blogger Treasures
– Tür 1 –

Heute öffnet sich hier auf dem Blassen Schimmer das erste Türchen von 24 Blogger Treasures und es wird direkt klein, aber glamourös und passend für die Festtage! – Denke ich!

Ich habe für Euch ein geniales Nagellackset von The New Black aus der Demi Lovato Collection : Shattered. Eine einmalige und limitierte Kollektion mit passenden Farben und Schmucksteinen, die Ihr mit einem TopCoat noch zusätzlich fixieren könnt. Das lädt zum Kreativwerden ein und ist perfekt von Rockig bis Distinguiert!

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Hinterlasst mir zur Teilnahme Euer liebstes Weihnachts/Wintergedicht im Kommentar und erhöht Eure Chancen durch weitere Rafflecopter-Möglichkeiten! Alle Teilnahmen werden über Rafflecopter verlost.


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TEILNAHMEBEDINGUNGEN
* Hinterlasst mir ein Kommentar zu folgender Aufgabe: Hinterlasst mir Euer liebstes Weihnachts/Wintergedicht
* Wohnort in Deutschland, Österreich oder Schweiz
* Seid Leser meines Blogs (Bloglovin, Emailabo, Silk&Salt)
* Gewinnspielblogs oder “Gewinnspieljäger” werden rigoros ausgeschlossen
* Das Gewinnspiel geht 48 h 
* Der Gewinner wird von mir per Mail benachrichtigt. Nach zwei Tagen ohne Rückmeldung wähle ich erneut aus.

Und morgen...

... könnt Ihr bei Mrs. Anna Bradshaw das nächste Türchen mit einer Überraschung für Euch öffnen.

24 Blogger Treasures

Die 24 Blogger Treasures haben auch einen eigenen Instagram Account, auf dem Ihr täglich über die Aktionen informiert werdet und unten findet Ihr die Zusammenfassung der folgenden Türchen, die Euch in diesem Dezember erwarten! Habt Spaß, genießt die Vorweihnachtszeit und viel, viel Glück!

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39 Comments

  • Haha, ich musste total schmunzeln, als ich über mein liebstes Weihnachtsgedicht nachgedacht habe. Es handelt sich dabei um ein Gedicht, dass wir in der Volksschule auswendig lernen mussten und ich höre jetzt noch unsere über die Wörter (vor allem in der zweiten Strophe) stolpernden Kinderstimmen, als wir es gemeinsam bei der Weihnachtsfeier aufsagen mussten: ‚Leute packen, basteln, laufen, …‘ 😉

    Grüner Kranz mit roten Kerzen,
    Lichterglanz in allen Herzen,
    Weihnachtslieder, Plätzchenduft,
    Zimt und Sterne in der Luft.
    Garten trägt sein Winterkleid,
    wer hat noch für Kinder Zeit?

    Leute packen, basteln, laufen,
    grübeln, suchen, rennen, kaufen,
    kochen, backen, braten, waschen,
    rätseln, wispern, flüstern, naschen,
    schreiben Briefe, Wünsche, Karten,
    was sie auch von dir erwarten.

    Doch wozu denn hetzen, eilen,
    schöner ist es zu verweilen,
    und vor allem dran zu denken,
    sich ein Päckchen Zeit zu schenken,
    und bitte lasst noch etwas Raum
    für das Christkind unterm Baum!

  • Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
    Ist gar nicht sehr gesund.
    Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
    Kennt gar die letzte Stund.
    Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
    Ruht beides unterm Schnee.
    Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
    Und Wehmut tut halt weh.
    Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
    Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
    Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
    Nützt nichts, dass man’s versteht.
    Und wieder stapft der Nikolaus
    durch jeden Kindertraum.
    Und wieder blüht in jedem Haus
    der goldengrüne Baum.
    Warst auch ein Kind. Hast selbst gefühlt,
    wie hold Christbäume blühn.
    Hast nun den Weihnachtsmann gespielt
    und glaubst nicht mehr an ihn.
    Bald trifft das Jahr der zwölfte Schlag.
    Dann dröhnt das Erz und spricht:
    „Das Jahr kennt seinen letzten Tag,
    und du kennst deinen nicht.“
    (Erich Kästner)

  • Eindeutig „Weihnachten“ von Joseph von Eichendorff, das ist sooo schön!

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    still erleuchtet jedes Haus,
    sinnend geh ich durch die Gassen,
    alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    tausend Kindlein stehn und schauen,
    sind so wundervoll beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    bis hinaus ins freie Feld,
    hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    aus des Schnees Einsamkeit
    steigt’s wie wunderbares Singen —
    o du gnadenreiche Zeit!

  • Uiuiui… ich muss wirklich schmunzeln… bei Weihnachtsgedichten wird´s schwierig! Ich musste nämlich früher kein Gedicht aufsagen am heiligen Abend, sondern etwas auf dem Klavier vorspielen – und das war für mich mindestens genauso schlimm!!
    Aber ich versuch es trotzdem: Lieber guter Weihnachtsmann, schau mich nicht so böse an. Stecke deine Rute ein, will auch immer artig sein!
    Der Klassiker sozusagen;D
    Vielen Dank für die tolle Gewinnchance und ganz liebe Grüße, Alice

  • Mhhh…
    zählt:
    „Advent Advent, ein Lichtlein brennt
    erst 1
    dann 2
    dann 3
    dann 4…
    und wenn die 5 te Kerze brennt, dann haste Weihnachten verpennt!“
    auch? 😛
    Danke für das Gewinnspiel. Hab es schön.
    LG. Jay

  • Da ich mir nei gut Gedichte merken konnte (und auch gar kein großer Gedichtefan bin) hab ich zu Nikolaus immer das kürzeste gewählt als Kind: Ich bin ein armer Kater, habe keinen Vater, habe keine Mutter, bitte geb mir Futter. 😀 ja mehr was meist nicht drin. Singen konnte ich nämlich auch nicht.

    LG 🙂

  • -Winter- (Joseph von Eichendorff)
    Wie von Nacht verhangen,
    Wusst nicht, was ich will,
    Schon so lange, lange
    War ich totenstill.
    Liegt die Welt voll Schmerzen,
    Will’s auch draußen schnein:
    Wache auf, mein Herze,
    Frühling muss es sein!
    Was mich frech wollt fassen,
    ’s ist nur Wogenschaum,
    Falsche Ehr, Not, Hassen,
    Welt, ich spür dich kaum.
    Breite nur die Flügel
    Wieder, schönes Ross,
    Frei lass ich die Zügel,
    So brich durch, Genoss!
    Und hat ausgeklungen
    Liebeslust und Leid,
    Um die wir gerungen
    In der schönsten Zeit;
    Nun so trag mich weiter,
    Wo das Wünschen aus –
    Wie wird mir so heiter,
    Ross, bring mich nach Haus!

    Folge via bloglovin als wonderbobo.
    Liebe Grüße, Bettina

  • Draußen weht es bitterkalt,
    wer kommt da durch den Winterwald?
    Stippstapp, stippstapp und huckepack –
    Knecht Ruprecht ist’s mit seinem Sack.
    Was ist denn in dem Sacke drin?
    Äpfel, Mandeln und Rosin‘
    und schöne Zuckerrosen,
    auch Pfeffernüss‘ fürs gute Kind;
    die andern, die nicht artig sind,
    klopft er auf die Hosen. (von Martin Boelitz)

    liebe Grüße,
    Steffi

  • Advent, Advent ein Lichtlein brennt…
    erst eins
    dann zwei
    dann drei
    dann vier…
    dann steht das Christkind vor der Tür

    Ich hüpf auch in den Lostopf

  • Was für eine wundervolle Frage°!
    Leider habe ich kein liebstes Weihnachtsgedicht, aber ein liebstes Weihnachtslied. Es ist ein altes Volkslied. Ich kopiere hier nur die erste Strophe hin, denn abgesehen vom Text liebe ich die Melodie:

    Es wird scho glei dumpa, es wird scho glei Nacht,
    Drum kim i zu dir her, mei Heiland auf d’Wacht.
    Will singa a Liadl, dem Liabling dem kloan,
    Du magst ja net schlafn, i hör die nur woan.
    Hei, hei, hei, hei!
    Schlaf siaß, herzliabes Kind!

  • Es treibt der Wind im Winterwalde
    die Flockenherde wie ein Hirt,
    und manche Tanne ahnt, wie balde
    sie fromm und lichterheilig wird,
    und lauscht hinaus, den weißen Wegen
    streckt sie die Zweige hin, bereit —
    und wehrt dem Wind und wächst entgegen
    der einen Nacht der Herrlichkeit.

    Rainer Maria Rilke

  • Lieber guter Weihnachtsmann,
    schau mich nicht so böse an,
    stecke deine Rute ein,
    ich will auch immer artig sein.

    Ich war noch nicht gut im Gedichte auswendig lernen und vorallem danach nicht wieder vergessen ^^

    Liebe Grüße,
    Liz

  • finde ich jedes Jahr wieder lustig… 🙂

    LITTLE CHRISTMAS GEDICHT

    When the last Kalendersheets
    flattern through the winterstreets
    and Dezemberwind is blowing
    then ist everybody knowing
    that it is not allzuweit
    she does come the Weihnachtszeit

    All the Menschen, Leute, people
    flippen out of ihr warm Stüble
    run to Kaufhof, Aldi, Mess
    make Konsum and business,
    kaufen this und jene things
    and the churchturmglocke rings.

    Manche holen sich a Tännchen
    when this brennt they cry „Attention“.
    Rufen for the Feuerwehr
    „Please come quick to löschen her!“
    Goes the Tännchen off in Rauch
    they are standing on the Schlauch.

    In the kitchen of the house
    mother makes the Christmasschmaus.
    She is working, schufts and bakes
    the hit is now her Joghurtkeks
    and the Opa says als Tester
    „We are killed bis to Silvester“.
    Then he fills the last Glas wine-
    yes this is the christmastime!

    Day by day does so vergang
    and the holy night does come
    you can think, you can remember
    this is immer in Dezember.

    Then the childrenlein are coming
    candle-Wachs is abwärts running.
    Bing of Crosby Christmas sings
    while the Towerglocke rings
    and the angels look so fine
    well this is the Weihnachtstime.

    Baby-eyes are kugelrund
    the family feels kerngesund
    when unterm Weihnachtsbaum they’re hocking
    then nothing can them ever shocking.
    They are happy, are so fine
    this happens in the christmastime.

    The animals all in the house
    the Hund, the Katz, the bird, the Maus,
    are turning round the Weihnachtsstress,
    enjoy this as never nie
    well they find Kitekat and Chappi
    in the Geschenkkarton of Papi.

    The family behins to sing
    and wieder does a Glöckchen ring.
    Zum Song vom grünen Tannenbaum
    the Tränen rennen down and down.
    bis our mother plötzlich flennt
    „The christmas-Gans im Ofen brennt!“
    Her nose indeed is very fine
    ENDE OF THE WEIHNACHTSTIME

  • Hallo! 🙂

    Ich mag „Weihnachten“ von Joseph von Eichendorff sehr gerne:

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus in’s freie Feld,
    Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schneees Einsamkeit
    Steigt’s wie wunderbares Singen –
    O du gnadenreiche Zeit!“

    Liebe Grüße,
    Evi

  • Ehrlich gesagt kenne ich gar keine Weihnachtsgedichte bis auf eins, deswegen kann ich auch nur das hier schreiben:

    Advent, Advent,
    ein Lichtlein brennt.
    Erst ein, dann zwei,
    dann drei, dann vier,
    dann steht das Christkind vor der Tür

    Liebe Grüße,
    Sabrina

  • Oh das ist mal eine süße Frage 🙂

    Christmas Time is finally here,
    It only comes but once a year.
    And it’s a time to spread good cheer,
    To those we love and hold so dear.

    Christmas Time is a time of glee,
    A time when peace and love run free.
    A time for those like you and me,
    To sit beneath the Christmas Tree.

    Christmas Time is a time of joy,
    A time to sit back and enjoy.
    The smile on each girl and boy,
    As they play with a Christmas Toy.

    Christmas Time is a time to share,
    The passing of another year.
    Birth of Jesus, a joyful prayer,
    To show loved ones how much we care.

    Christmas Time is a time for song,
    A time for us to get along.
    To make us feel Lord Jesus strong,
    Forgive all those who did us wrong.

    Christmas Time is a time to pray,
    Put love and kindness on display.
    Show compassion along the way,
    Christmas Time should be everyday

    Ganz liebe Grüße <3

  • Ich finde dieses Gedicht sehr schön 🙂 :
    Kerzenschein

    Der Zauber dieser stillen Zeit
    fängt sich im Kerzenschein.
    Auf Tannenzweig und grünem Kranz
    umwirbt er uns im Flammentanz
    und zieht mit weihnachtlichem Glanz
    in uns´re Herzen ein.

    Lg Anna

  • Winter

    Ein weißes Feld, ein stilles Feld.
    Aus veilchenblauer Wolkenwand
    Hob hinten, fern am Horizont,
    Sich sacht des Mondes roter Rand.

    Und hob sich ganz heraus und stand
    Bald eine runde Scheibe da,
    In düstrer Glut. Und durch das Feld
    Klang einer Krähe heisres Krah.

    Gespenstisch durch die Winternacht
    Der große dunkle Vogel glitt,
    Und unten huschte durch den Schnee
    Sein schwarzer Schatten lautlos mit.
    Gustav Falke

    Danke für das tolle Gewinnspiel! 🙂

  • Altes Kaminstück

    Draußen ziehen weiße Flocken
    Durch die Nacht, der Sturm ist laut;
    Hier im Stübchen ist es trocken,
    Warm und einsam, stillvertraut.

    Sinnend sitz ich auf dem Sessel,
    An dem knisternden Kamin,
    Kochend summt der Wasserkessel
    Längst verklungne Melodien.

    Und ein Kätzchen sitzt daneben,
    Wärmt die Pfötchen an der Glut;
    Und die Flammen schweben, weben,
    Wundersam wird mir zu Mut.
    Heinrich Heine

    Das klingt so toll weihnachtlich-winterlich ;3

  • Hi,
    tolle Aufgabe 😉
    Knecht Ruprecht:
    Von draußen, vom Walde komm ich her;
    ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
    Überall auf den Tannenspitzen
    sah ich goldene Lichtlein blitzen,
    und droben aus dem Himmelstor
    sah mit großen Augen das Christkind hervor.

    Und wie ich strolch‘ durch des finstern Tann,
    da rief’s mich mit heller Stimme an:
    „Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell´,
    heb deine Beine und spute dich schnell!
    Die Kerzen fangen zu brennen an,
    das Himmelstor ist aufgetan,
    alt und jung sollen nun
    von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
    und morgen flieg ich hinab zur Erden;
    denn es soll wieder Weihnachten werden!“
    Ich sprach: „Oh lieber Herre Christ,
    meine Reise fast zu Ende ist;
    ich soll nur noch in diese Stadt,
    wo’s eitel gute Kinder hat.“

    „Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
    Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier;
    denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
    essen fromme Kinder gern.“

    „Hast denn die Rute auch bei dir?“
    Ich sprach: „Die Rute, die ist hier;
    doch für die Kinder nur, die schlechten,
    die trifft sie auf den Teil den rechten!“

    Christkindlein sprach: „So ist es recht;
    so geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
    Von draußen, vom Walde komm ich her;
    ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
    Nun sprecht, wie ich’s hier innen find!
    sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

    Ich kann es noch immer auswendig 😉

    Liebe Grüße

    Anke

  • Was ein tolles erstes Türchen!
    Als ich über mein liebstes Weihnachtsgedicht nachgedacht habe, war mein erster Gedanke ein Weihnachtsgedicht von meiner Omi. Leider bekomme ich es aus dem Kopf nicht ganz zusammen und finde auch den Text nicht. Deswegen gibt es jetzt mein zweitliebstes Weihnachtsgedicht, und zwar „Weihnachten“ von Joseph von Eichendorff:

    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Still erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh’ ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    Bis hinaus in’s freie Feld,
    Hehres Glänzen, heil’ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schneees Einsamkeit
    Steigt’s wie wunderbares Singen –
    O du gnadenreiche Zeit!

    Dir wünsche ich eine tolle Adventszeit!
    Liebe Grüße
    Kaddy

  • Von draußen, vom Walde komm ich her;
    ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
    Überall auf den Tannenspitzen
    sah ich goldene Lichtlein blitzen,
    und droben aus dem Himmelstor
    sah mit großen Augen das Christkind hervor.

    Und wie ich strolch‘ durch des finstern Tann,
    da rief’s mich mit heller Stimme an:
    „Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell´,
    heb deine Beine und spute dich schnell!
    Die Kerzen fangen zu brennen an,
    das Himmelstor ist aufgetan,
    alt und jung sollen nun
    von der Jagd des Lebens einmal ruhn,
    und morgen flieg ich hinab zur Erden;
    denn es soll wieder Weihnachten werden!“

    Santa Claus auf seinem Schlitten
    Ich sprach: „Oh lieber Herre Christ,
    meine Reise fast zu Ende ist;
    ich soll nur noch in diese Stadt,
    wo’s eitel gute Kinder hat.“

    „Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
    Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier;
    denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
    essen fromme Kinder gern.“

    „Hast denn die Rute auch bei dir?“
    Ich sprach: „Die Rute, die ist hier;
    doch für die Kinder nur, die schlechten,
    die trifft sie auf den Teil den rechten!“

    Christkindlein sprach: „So ist es recht;
    so geh mit Gott, mein treuer Knecht!“
    Von draußen, vom Walde komm ich her;
    ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!
    Nun sprecht, wie ich’s hier innen find!
    sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

    Ich musste ehrlich gesagt nach dem kompletten Text googlen…den Anfang hab‘ ich noch so hinbekommen aber dann… puh 😀

  • Huhu 🙂
    So richtig viele Weihnachtsgedichte kenn ich nicht, aber ich erinnere mich daran, dass meine kleine Schwester vor Jahren mal eines in der Schule lernen musste (was ich dann mit ihr gelern habe 😉
    Weihnachten (Von Joseph von Eichendorff)
    Markt und Straßen stehn verlassen,
    Hell erleuchtet jedes Haus,
    Sinnend geh ich durch die Gassen,
    Alles sieht so festlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen,
    Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    Tausend Kindlein stehn und schauen,
    Sind so wunderstill beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern,
    Bis hinaus ins weite Feld,
    Hehres Leuchten, heil’ges Schauern
    Wie so weit und still die Welt.

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    Aus des Schnees Einsamkeit,
    Steigts wie wunderbares Klingen,
    Oh, du gnadenreiche Zeit.
    (Da ich das ganze aus dem Kopf niedergeschrieben habe, bitte ich eventuelle Fehler zu entschuldigen :D)
    Auf jeden Fall ist das Gedicht wirklich festlich bzw. feierlich.. ♥
    Liebe Grüße
    Simone

  • Markt und Straßen stehn verlassen,
    still erleuchtet jedes Haus,
    sinnend geh ich durch die Gassen,
    alles sieht so friedlich aus.

    An den Fenstern haben Frauen
    buntes Spielzeug fromm geschmückt,
    tausend Kindlein stehn und schauen,
    sind so wunderlich beglückt.

    Und ich wandre aus den Mauern
    bis hinaus ins freie Feld,
    hehres Glänzen, heil´ges Schauern!
    Wie so weit und still die Welt!

    Sterne hoch die Kreise schlingen,
    aus des Schnees Einsamkeit
    steigt´s wie wunderbares Singen –
    o du gnadenreiche Zeit!

    Alles LIEBE und eine schöne Adventszeit
    Ulla / One Moment

  • wow, toller Gewinn! Mein Lieblingsgedicht ist eindeutig dieses hier:
    Heut abend, als wir zu euch gingen,
    da war in der Luft ein leises Klingen,
    da war ein Rauschen, man wußt’ nicht woher,
    als ob man in einem Tannenwald wär,
    da huschte vorüber und ging nicht aus
    ein heimliches Leuchten von Haus zu Haus.

    Der Mond kam über die Dächer gesprungen:
    „Wohin noch so spät, ihr kleinen Jungen?
    Ihr müßt ja zu Bett, was fällt euch ein?“
    und lachte uns an mit vollem Schein.

    Da lachten wir wieder: „Du alter Klöner,
    heut abend ist alles anders und schöner.
    Und glaubst du’s nicht, kannst mit uns gehen,
    da wirst du ein blaues Wunder sehn.“

    Da sprang er leuchtend uns voran,
    bei diesem Hause hielt er an.
    Wir gingen hinein mit froher Begier,
    und Klingen und Rauschen und Leuchten ist hier.

    (…hat meine Oma uns immer beim Warten auf den Weihnachtsmann vorgelesen 🙂 )

  • Tolles Gewinnspiel! 🙂

    Es treibt der Wind im Winterwalde…
    (Rainer Maria Rilke)

    Es treibt der Wind im Winterwalde
    die Flockenherde wie ein Hirt,
    und manche Tanne ahnt, wie balde
    sie fromm und lichterheilig wird,
    und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
    streckt sie die Zweige hin – bereit,
    und wehrt dem Wind und wächst entgegen
    der einen Nacht, der Herrlichkeit.

  • Kindheitserinnerung

    Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
    Es kam aus dem Walde,
    das Mützchen voll Schnee,
    mit rotgefrorenem Näschen.
    Die kleinen Hände taten ihm weh,
    denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
    schleppte und polterte hinter ihm her.

    Was drin war, möchtet ihr wissen?
    Ihre Naseweise,ihr Schelmenpack –
    denkt ihr, er wäre offen der Sack?
    Zugebunden bis oben hin!
    Doch war gewiss etwas Schönes drin!
    Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

    (Anne Richter)

    Liebste Grüße,
    Melly

  • Bald ist Weihnacht, wie freu ich mich drauf,
    da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf,
    es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern,
    wie hab´n wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

  • Das einzige Weihnachtsgedicht, das ich neben ‚Knecht Ruprecht‘ kenne ist dieses von Theodor Storm:
    Das Weihnachtsfest
    Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
    ein milder Stern herniederlacht;
    vom Tannenwalde steigen Düfte
    und kerzenhelle wird die Nacht.
    Mir ist das Herz so froh erschrocken,
    das ist die liebe Weihnachtszeit!
    Ich höre fernher Kirchenglocken,
    in märchenstiller Herrlichkeit.
    Ein frommer Zauber hält mich nieder,
    anbetend, staunend muss ich stehn,
    es sinkt auf meine Augenlider,
    ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

  • Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen

    Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
    Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
    mit rotgefrorenem Näschen.

    Die kleinen Hände taten ihm weh,
    denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
    schleppte und polterte hinter ihm her.

    Was drin war, möchtet ihr wissen?
    Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
    denkt ihr, er wäre offen der Sack?

    Zugebunden bis oben hin!
    Doch war gewiss etwas Schönes drin!
    Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

  • Ich kenne es als Weihnachtslied und finde es wunderschön:

    Es ist ein Ros entsprungen
    aus einer Wurzel zart,
    wie uns die Alten sungen,
    von Jesse kam die Art
    und hat ein Blümlein bracht
    mitten im kalten Winter,
    wohl zu der halben Nacht.

    Das Röslein, das ich meine,
    davon Jesaia sagt,
    ist Maria die reine,
    die uns das Blümlein bracht.
    Aus Gottes ewgem Rat
    hat sie ein Kind geboren
    und blieb doch reine Magd.

    Das Blümelein so kleine,
    das duftet uns so süß,
    mit seinem hellen Scheine
    vertreibt’s die Finsternis:
    Wahr‘ Mensch und wahrer Gott,
    hilft uns aus allem Leide,
    rettet von Sünd und Tod.

    Lob, Ehr sei Gott dem Vater,
    dem Sohn und heilgen Geist!
    Maria, Gottesmutter,
    sei hoch gebenedeit!
    Der in der Krippen lag,
    der wendet Gottes Zoren,
    wandelt die Nacht in Tag.

    O Jesu, bis zum Scheiden
    aus diesem Jamerthal
    Laß dein Hilf uns geleiten
    hin in der Engel Saal,
    In deines Vaters Reich,
    da wir dich ewig loben:
    o Gott, uns das verleih!

  • Am Weihnachtstag

    Still ist die Nacht; in seinem Zelt geboren,
    der Schriftgelehrte späht mit finstren Sorgen,
    wann Judas mächtiger Tyrann erscheint;
    den Vorhang lüftet er, nachstarrend lange
    dem Stern, der gleitet über Äthers Wange,
    wie Freudenzähre, die der Himmel weint.

    Und fern vom Zelte über einem Stalle,
    da ist’s, als ob aufs nied’re Dach er falle;
    in tausend Radien sein Licht er gießt.
    Ein Meteor, so dachte der Gelehrte,
    als langsam er zu seinen Büchern kehrte.
    O weißt du, wen das nied’re Dach umschließt?

    In einer Krippe ruht ein neugeboren
    und schlummernd Kindlein; wie im Traum verloren
    die Mutter knieet, schlichter Mann rückt tief erschüttert
    das Lager ihnen; seine Rechte zittert
    dem Schleier nahe um den Mantel noch.

    Und an der Türe steh’n geringe Leute,
    mühsel’ge Hirten, doch die ersten heute,
    und in den Lüften klingt es süß und lind,
    verlor’ne Töne von der Engel Liede:
    „Dem Höchsten Ehr‘ und allen Menschen Friede,
    die eines guten Willens sind.“

  • Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
    Es kam aus dem Walde,
    das Mützchen voll Schnee,
    mit rotgefrorenem Näschen.
    Die kleinen Hände taten ihm weh,
    denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
    schleppte und polterte hinter ihm her.

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