Illamasqua Gleam in Aurora (Highlighter)

Im Rahmen meiner Konturierungsserie möchte ich mich auch mit Highlightern beschäftigen, – den Produkten (ob flüssig oder Puder), die auf Wangenknochen, unterhalb der Augenbraue, dem Amorbogen der Lippen (ist das nicht ein schönes Wort?!) und teilweise dem Nasenrücken die Illusion von „Höhe“ und gesundem Glow der Haut zaubern sollen.

***Hier*** habe ich bereits den Dior Nude Shimmer vorgestellt, der aktuell mein absoluter Lieblingshighlighter ist.


Vor kurzem kam der
Illamasqua Highlighter Gleam Aurora durch eine kleine Aktion von Illamasqua (hier aktuelle und bis Weihnachten gibt es jede Woche einen anderen Artikel zu einem der Christmas Gift Produkte kostenlos dazu) hinzu – man konnte sich nämlich in einem Bundle Blush & Highlighter für einen etwas günstigeren Gesamtpreis wählen und die wanderten dann auch folgerichtig ins Körbchen.

Nebenbei: Illamasqua hat bis 21.Dezember 2012 auch international kostenlosen Versand ab einem £35 MBW ! Da lohnt sich eventuell das Stöbern nach Weihnachtsgeschenken an sich selbst oder andere 🙂 Es lohnt sich immer mal bei Illamasqua auch nach speziellen Angeboten zu suchen. Die gibt es immer wieder! Die Lieferung dauert in der Regel auch nicht länger als 5-7 Tage und ich muss sagen, ich liebe die Qualität der Produkte sehr. 

***Alle Bilder lassen sich durch einen Klick vergrößern!***



Illamasqua – GLEAM in Aurora (CHAMPAGNE)

„Aufgrund seiner Popularität ist der Gleam Highlighter mit verbesserter Formel zurück im Sortiment. Seine leichtes und schimmerndes Finish betont sinnlich die natürliche Schönheit von Gesicht und Körper. Eine feste Creme-Konsistenz mit glänzendem Perlmuttpigmenten. Verteilen Sie Aurora (schimmernden Champagner) mit Fingern oder Pinsel auf der Haut, um einen anziehenden Glanz zu erhalten, der betont und erhellt. Das ist lichtreflektierende Schönheit.

– Quelle: Illamasqua, übersetzt-

Das Produkt enthält 6,5g
Der Highlighter kostet 21,53 € (Stand 18.11.2012) und ist über die Illamasqua Seite zu beziehen.

 

Verpackung :

Illamasqua hat eine ganz typische Form für ihre Produkte – dieses Quadrat, dessen Seiten quattro-konkav (Vorsicht, Wortschöpfung; also von allen vier Seiten) nach innen gewölbt sind. Ich mag diese exzentrische Form, die etwas sehr eigenes ist. Die Verpackungen selbst wirken ansonsten nicht herausragend hochwertig. Der Deckel, der an einem Scharnier zum Aufklappen befestigt ist, hat eine transparente Oberfläche mit eingeprägtem Emblem der britischen Marke.Das schwarze Plastik glänzt – wirkt dadurch aber auch schnell schmutzig.
Das Produkt selbst schwitzt leider etwas. In der Anwendung stört mich das nicht – in der Optik ist es jedoch nicht so schön und gibt das Gefühl von „soll das so sein?!“.

Swatches:

Bei Illamasqa Gleam Aurora handelt es sich um ein Creme-Produkt. Es schmilzt unter den Fingern und hat einen sehr weichen, zarten Schein. In der Verpackung hat die Farbe noch eine etwas rosig-champagnerfarbene Tönung. Auf der Haut ist der Schein eher ein helles, flüssiges Gold, das keine sichtbaren Schimmerpartikel enthält und durch seine weiche Konsistenz tatsächlich eher ein Glanz als ein Schimmer ist. Die Farbe ist sehr dezent und könnte vielen Hautfarben stehen. Die Konsistenz bringt aber auch einen Nachteil mit, auf den ich im Ergebnis noch eingehen werde.

Anwendung & Ergebnis:

Zum Auftrag verwende ich nur die Fingerkuppen. Damit lässt sich der Highlighter am allerbesten auf die Wangenknochen auftupfen und in klopfenden Bewegungen weiter verteilen.Man benötigt nur sehr wenig Produkt und es schmilzt direkt bei Kontakt mit der Fingerkuppe, so dass der Auftrag kinderleicht ist.
Das Ergebnis ist ein Glow/Glanz statt eines Schimmers. Der Unterschied ist wahrscheinlich nicht für jeden relevant, aber bei ohnehin schnell glänzender Haut könnte der Illamasqua Gleam ein Finish bieten, dass der Haut eher nicht schmeichelt oder den ungewollten Glanz noch verstärkt. Andererseits wirkt der Highlighter sehr natürlich auf der Haut – und vor allem auf eher trockener Haut wäre dies das Produkt meiner Wahl, denn hier leuchtet die Haut und wirkt prall, während Puderprodukte schnell trockene Haut betonen können. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, wenn ich ansonsten sehr matte Finishs von Foundation, Rouge und Lidschatten trage.  Die Haut wirkt dadurch schön, der Glanz wirkt natürlich und strahlend. – Aber eben bei schnell glänzender Haut auch eventuell etwas fettig.

***Vergrößert die Bildabfolge unten per Klick – dann wird der Effekt deutlicher!***

 

Fazit: 

Bei trockener Haut würde ich sagen: sofort zugreifen! Der Glanz ist schön, natürlich und insbesondere trockene Haut kann davon sehr profitieren. Bei schnell glänzender T-Zone – wie bei mir – wäre ich mit Dosierung, Auftrag und restlichem Makeup vorsichtig, denn mir reicht es, wenn meine T-Zone schnell glänzt -ich muss es nicht auf den Rest meines Gesichts ausdehnen. Warum bekommt der Illamasqua Gleam in Aurora trotzdem noch 4 Sterne von mir? – Weil ein Produkt auch sinnvoll verwendet werden sollte im Zusammenspiel mit anderen Produkten, die seine Stärken hervorheben: wähle ich nämlich eine sehr matte Foundation, sorge dafür, dass mein Hautglanz sich ein wenig im Zaum hält und wähle matte Lidschatten. DANN sieht der Teint toll aus, ist allerdings über den Tag pflegeintensiv, denn um dieses Ergebnis bei zu behalten, gilt es regelmäßig Nase, Stirn und Kinn zu „blotten“ (Bsp: Kiko Blotting Paper oder Shiseido Blotting Paper – die beiden sind die besten, die ich bisher kenne). Bei fettiger Haut rate ich jedoch: Finger weg. Der Glanz ist kein Schimmer, sondern ein wirklicher „Glanz“ und kann schnell fettig aussehen. Ein schönes Produkt auf der richtigen Haut und im richtigen Zusammenspiel.