Heute Bloggen Martha und ich um den Weihnachtsbaum herum! Und Weihnachten nähert sich ja jetzt in Riesenschritten und ich habe Gott sei Dank schon alle Weihnachtsgeschenke. Ich finde Geschenke finden immer etwas schwieriges… man möchte etwas verschenken, das dem anderen Freude macht, hinter dem man auch selbst steht, es sollte bezahlbar sein und weder zu viel noch zu wenig wert (je nach Beschenktem ist beides sehr wichtig).

Ein paar Gedanken

Am schönsten ist natürlich, wenn nur der ideelle Wert zählt. – Ich habe noch einen Ring hier im Schrank, den mir vor 17 Jahren mal ein Freund gebastelt hat… aus einem 12-seitigen Würfel (wir waren Rollenspieler und hatten daher eine große Sammlung bunter und wunderschöner Würfel) und dem Drahtverschluss einer Sektflasche…  Und teure Geschenke bringen mich häufig eher in Verlegenheit… Wie sagt man dafür Danke? Hätte der andere auch etwas Wertvolleres erwartet? Was erwartet der andere jetzt von mir? Dann muss ich nächstes Jahr ja etwas ganz besonderes finden! (Kein Druck … oder ähnliches… N’est-ce pas?)

Geschenke sind auch eine Form der Kommunikation und Beziehungsgestaltung. Und das meine ich nicht nur positiv. Geschenke sind in manchen zwischenmenschlichen Beziehungen ein Wetteifern um Macht: wer gibt sich mehr Mühe, wer investiert am meisten (Zeit, Geld, Nerven, Mühe, etc.) , wer ist kreativer oder herzlicher… Wer gewinnt Weihnachten?! Eigentlich absurd… oder? Vor allem, weil jeder einen anderen Wunsch an ein Geschenk hat und man sich darüber oft keine Gedanken macht… man schenkt, was man selbst als wertvoll empfindet. Und manchmal ist es der „soziale Kleister“ … „Wenn ich ihm/ihr etwas Besonderes schenke, wird er… nicht gehen/lieb zu mir sein/ mir verpflichtet sein … etc“
Aber man kann die schönste Collage aus den letzten 20 Jahren gemeinsamer Urlaube in 3D basteln… wenn der andere sich mehr über das neue iPhone gefreut hätte, ziehen am Ende des besinnlichen Abends zwei Menschen lange Gesichter und das Weihnachten darauf gibt es Socken. Die braucht man wenigstens.

Ich möchte einen Rat geben. Nicht an die Schenkenden… Für Euch gibt es Tausendfach Rat im Internet, Geschenkguides und Must Haves in Fotocollagen oder Schriftform. Ihr seid genug inspiriert und habt (hoffentlich) im Fokus, dass das Geschenk zur Person passen sollte. – Nein, – ich möchte die Beschenkten ansprechen. Dieser Moment, wenn Ihr das Geschenk erhaltet und es ist perfekt, dafür braucht es keine Hilfe. Aber es gibt ja hie und da auch die Momente, wo man eher zurückhaltend höflich reagiert (oder auch nicht) oder enttäuscht ist, dass Schatz/Mama/Schwesterherz den Hinweis im Vorfeld nicht verstanden hat oder man sogar das Gefühl erhält „Er/sie weiß gar nicht, wer ich wirklich bin…!„, während man die schicke Hightech Orchideenvase in den alles andere als auch nur hellgrün bedaumten Händen hält: Seid nicht enttäuscht. Setzt Eure Erwartungen nicht zu hoch. Euer Umfeld ist nicht dazu da, Euch die perfekten Geschenke zu machen und jeder tut es so gut oder mit so viel Energie wie er eben aufbringen kann. Unpassende Geschenke zeigen auch wie wenig jemand über Euch weiß. Vielleicht habt Ihr daran ja auch einen Anteil und solltet zwei bis drei Türchen auf dem Weg zwischen Euch wieder öffnen (oder Euch auf unpassende Geschenke einstellen und einen eBay Account eröffnen). Genießt den Abend ohne Erwartungen. Freut Euch über Gesten, die ehrlich sind und vielleicht erkennt ihr hinter manch einem unpassenden Geschenk sogar, dass es liebevoll gemeint war (natürlich gibt es auch jene, in denen einfach nicht viele Gedanken stecken). Geschenke sind nicht dazu da, Euch Eure Wünsche zu erfüllen. Das solltet Ihr selbst tun. Geschenke sind eine liebe Geste, können Verbindung stärken, Interesse zeigen oder auch motivieren, sich die fremde Welt der anderen Person einmal näher anzusehen, wenn man als normale Frau Jahreskarten für’s Fußballstadium bekommt zum Beispiel… 🙂 Aber Eure Wünsche und deren Erfüllung ist nicht davon abhängig. Und das ist auch richtig gut so.

In solchen Momenten denke ich oft über meine Familie, meinen Freundeskreis und die „Regeln“ des Schenkens nach. Jede Familie hat solche. Für manche Mütter muss ein Geschenk inzwischen auch Monitor etwas wert sein, schließlich haben sie bereits 18 Jahre gebastelte Aschenbecher, selbstgenähte, schiefe Kissen und handgemalte Gutscheine überlebt. Für andere zählt, dass es selbstgemacht ist, weil Zeit und Liebe hinein fließen und man es einfach nirgends einfach kaufen könnte. Man besitzt ein Unikat.
Mein Vater hat manchmal vereinzelt eine amüsante Tendenz zu seltsamen Geschenken: als ich frisch meinen Führerschein hatte, lag unter dem Weihnachtsbaum (hübsch von meiner Mutter verpackt natürlich) ein Notfallhammer, über den ich mich damals nur sehr mäßig gefreut habe und von dessen Auspacken ich rückblickend gerne ein Foto von meinem Gesicht gehabt hätte. Und als ich ausgezogen bin, hat er mir etwas geschenkt, das mir im Nachhinein viel bedeutet. Ich glaube, er weiß es nicht einmal mehr. Aber er hat mir so ein ganz simples Nachtlicht für die Steckdose für die neue Wohnung geschenkt. Natürlich habe ich es nie (wirklich) gebraucht, aber bei dieser Art Geschenken ist mir je älter ich wurde bewusst geworden, dass mein Vater möchte, das sich sicher bin und es mir gut geht. Und manchmal denke ich noch an den Notfallhammer und die Enttäuschung und halte mein kleines 18jähriges Ich für etwas selbstbezogen und gierig, dem zu diesem Zeitpunkt ein schnödes Notebook viel lieber gewesen wäre. Aber über dieses Notebook würde ich heute nie geschrieben haben…

Ich wünsche Euch Notfallhämmer und Nachtlicher
und alles Liebe!

GEWINNSPIEL

Da war ja noch was! Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Und da ich nicht weiß, WEN ich mit dem Gewinn beschenke, kann ich nur sichergehen, dass es tatsächlich etwas ist, das ich verschenkenswert finde. Daher hoffe ich sehr, dass Ihr Euch über das Pai Skincare Bio Regenerate Rosehip Oil freuen werdet, über das ich schon viel geschrieben habe. Es eignet sich eigentlich für jeden Hauttyp, ist aber gerade auch bei unreiner Haut klasse und hilft beim Verheilen und Verblassen von Malen oder als erste Anti-Ageing Hilfe.

Hinterlasst mir ein Kommentar zu folgender Frage: Was waren Eure Top3 Produkte des Jahres 2014? (keine Pflicht, dies auf Beauty zu beschränken!)

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  1. Hinterlasst mir ein Kommentar zu folgender Frage: Was waren Eure Top3 Produkte des Jahres 2014? (keine Pflicht, dies auf Beauty zu beschränken!)
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  4. Gewinnspielblogs oder “Gewinnspieljäger” werden rigoros ausgeschlossen
  5. Es wird über Rafflecopter ausgelost.
  6. Das Gewinnspiel geht 24h bis Mitternacht!
  7. Der Gewinner wird von mir per Mail benachrichtigt. Nach zwei Tagen ohne Rückmeldung wähle ich erneut aus.