Schon in meinem letzten Bericht über die Make-up Atelier Paris Waterproof Foundation (hier zur Review) war ich sehr angetan von der hohen Qualität der professionellen Make-up Produkte. Neben dieser Foundation, – die ich besonders beim Tanzen gerne trage – gibt es noch eine riesige Bandbreite weiterer Produkte aus dem Bereich der dekorativen Kosmetik. Unter anderem 24 Make-Up Atelier Paris Paletten mit 5 aufeinander abgestimmten Farbnuancen!

***Alle Bilder lassen sich mit einem Klick vergrößern***

Make-Up Atelier Paris Palette Warm Tones 1

Herstellerinformationen:

Der Lidschatten ist auf silikonbasis und beschichteten Talkum formuliert, deswegen ist der er leicht dehnbar und gut verträglich für die Haut. Die einzelnen Eyeshadow Farben können nachbestellt und ausgetauscht werden. Matte Lidschatten sind sehr pigmentvoll und ermöglichen intensive Schatten-Effekte. Die glitzernden oder schimmernden Lidschatten sind z.B. für Abend Make-up sehr interessant.

Die Lidschatten sind in 3 Texturen zusammengefasst: Texturen: matt, satin und glitzernd

• 24 Stunden haltbar
• Wasserfest
• Nicht verwischbar
• Hoch pigmentiert
• Große Farbauswahl
• Sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis
• Refill System

Preis: 28€ für 6,25g bei Makeup Atelier Paris

Warm Tones 1 ist die erste von insgesamt 24 5er Paletten. Dabei sind sowohl alltägliche (T03 Natural Tones, T22 Brown Natural Tones, T24 Urban Grey Tones) als auch extreme (T06 Yellow Orange Tones, T23 Citric Tones, T21 Tropic Tones, T11 Blue Green Tones) dabei.

Verpackung & Inhaltsstoffe

Die kreisrunden Lidschatten sind in farblicher Abstufung (hell-dunkel) in der länglichen Hülle angeordnet. Diese ist schmucklos und schlicht, wirkt aber qualitativ hochwertig. Das Schwarz der Verpackung glänzt und bietet einen guten, neutralen Kontrast zu den Farbtönen. Der Deckel lässt sich gut und solide verschließen und durch den transparenten Deckel  kann man gut den Inhalt erkennen und damit zielsicher die richtige Make-Up Atelier Paris Palette wählen, ohne sie öffnen zu müssen.

Make-Up Atelier Paris Palette Warm Tones 1

Inhaltsstoffe:
TALC, MAGNESIUM STEARATE, CYCLOMETHICONE, DIMETHICONE, PARAFFINUM LIQUIDUM, HYDROGENATED POLYISOBUTENE, BENZYL ALCOHOL, DEHYDROACETIC ACID. (+/-) PEUT CONTENIR/MAY CONTAIN : TITANIUM DIOXIDE (CI 77891), IRON OXIDES (CI 77492, CI 77491, CI 77499), CARMINE (CI 75470), CHROMIUM HYDROXIDE GREEN (CI 77289), CHROMIUM OXIDE GREENS (CI 77288), ULTRAMARINES (CI 77007), BLUE 1 LAKE (CI 42090), YELLOW 5 LAKE (CI 19140), FERRIC FERROCYANIDE (CI 77510), BISMUTH OXYCHLORIDE (CI 77163), MANGANESE VIOLET (CI 77742), YELLOW 6 LAKE (CI 15985).

Swatches

Eine Make-Up Atelier Paris Palette umfasst immer Nuancen in drei verschiedenen Finishs: matt, satin und glitzernd. Die T01 Warm Tones 1 bietet eine sehr schöne Mischung an extrem variierbaren Nuancen an – auch ein Grund, warum ich es gewählt habe. Man könnte ein relativ kontrastreiches SmokeyEye mit (5) und (1) schminken – oder weichere Looks mit den verschiedenen warmen Brauntönen.

Make-Up Atelier Paris Palette Warm Tones 1

(1) ist ein matter, hoch pigmentierter Highlighter. Der Ton ist sehr hell und überraschend stark im Gegensatz zu ähnlichen Produkten anderer Hersteller. (2) ist ein gelblicher Kupferton mit einem wunderschönen und deutlichen Satin-Finish, während (3) ein helles Rostbraun darstellt, das (wie im oberen Bild gut ersichtlich) Glitzerpartikel enthält. (4) ist ein schönes mitteldunkles Schokoladenbraun, dessen Finish schwer zu beurteilen ist, leicht matt und trotzdem ein wenig Satin. (5) wirkt im Pfännchen erstaunlich unzuzgehörig und kühl, zeigt jedoch auf der Haut einen Grauton mit leicht bräunlichem Einschlag, was auch auf dem Swatch deutlich wird.

Make-Up Atelier Paris Palette Warm Tones 1

Anwendung & Ergebnis

Die Lidschatten sind so hoch pigmentiert, dass ich erst einmal etwas Übung damit benötigt habe. Dennoch lassen sie sich alle sehr leicht verblenden und gleichmäßig dabei verteilen. Die Konsistenz ist sehr zart und trotzdem intensiv, nicht zu fest, nicht zu weich. Die Palette ist gut abgestimmt, wobei mir ein tieferes Braun noch gefallen hätte. In der Anwendung sind sie – ist man erstmal an die hervorragende Konsistenz und Pigmentierung gewöhnt – leichtgängig und extrem wandelbar.

Zwei Looks möchte ich Euch damit zeigen – der eine ist ein alltagstaugliches SmokeyEye hauptsächlich aus (3), (2) und (5) bestehend.

Make-Up Atelier Paris Palette Warm Tones 1

Im zweiten habe ich mehr mit (1), (2) und (5) gearbeitet. Die Möglichkeiten sind vielfältig und die Qualität hervorragend.

Make-Up Atelier Paris Palette Warm Tones 1

Fazit

Die Palette ist vielseitig einsetzbar, die Kombination aus Finishs (matt, satin, glitzernd) macht sie sehr attraktiv. Dass die einzelnen Lidschatten nachfüllbar sind, finde ich ein hervorragende Idee, denn selbst wenn einer aufgebraucht ist, lässt er sich über die Refills “neu besetzen”. Über eine kleine Einbuchtung an jedem Lidschatten lässt sich das Pfännchen einfach heraushebeln. Die Lidschatten sind jedoch leider auf der Rückseite nicht mit ihren Namen versehen, was einen Nachkauf evtl. erschwert. Ich bin mir aber sicher, dass man sich bei Fragen sicher an das Team von Makeup Atelier Paris wenden kann! Die Wahl der Refills über den Onlineshop finde ich nicht so einfach, da es über 100 Nuancen gibt und die verschiedenen Finishs leider nicht mitaufgeführt werden. - Ein Refill kostet 8 Euro. Ich finde die Möglichkeit, so stets eine komplette Palette zu haben, bzw. sie auch zu variieren, absolut großartig.

Ich finde die Nuancen sehr schön, hätte jedoch gerne noch einen dunkleres Braun darin vorgefunden. Besonders gefallen mir jedoch die Lidschatten (2) und (3), die beide etwas außergewöhnlicher wirken. Den Preis von 28 Euro finde ich für eine Palette mit 5 Nuancen und 6,25g bei der Qualität absolut gerechtfertigt.

Make-Up Atelier Paris Palette Warm Tones 1

Weitere Paletten…

Ich bin mit der Palette sehr glücklich und habe bereits ein Auge auf weitere geworfen … Die T24 Urban Grey Tones bietet zum Beispiel sehr schöne etwas interessantere Grautöne, T22 Brown Natural TonesT18 Amazon tones, T02 Warm Tones 2 (ich finde rötliche Augenmakeups inzwischen sehr interessant bei blauen Augen!) und T14 Golden.

Wenn Ihr in Eile seid und mir trotzdem zeigen möchtet, ob Euch der Artikel gefallen hat, dann lasst mir doch einfach Sternchen da! Bei Gedanken, Verbesserungsvorschlägen oder Hinweisen freue ich mich über ein Kommentar, um sie zu berücksichtigen!


3 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (98% Ergebnis)

Das Produkt wurde mir freundlicherweise von
Makeup Atelier Paris zur Verfügung gestellt.

4 Comments

“She can be anyone – except herself.”

Nachdem ich hier bereits zu “Lost Girl” einen Look geschminkt habe, krame ich jetzt für die aktuelle Serienjunkies-Staffel den nächsten für mich signifikanten Look heraus… “Dollhouse”.
Dollhouse ist eine amerikanische Serie von Joss Whedon (Firefly, Buffy, Cabin in the Woods und des Dr. Horrible Sing-Along Blogs(wenn Ihr nur ein klein wenig nerdig seid: sehen, sehen, sehen! Low Budget Produktion während des Autorenstreiks, kleines Superheldenmusical – die Musik lohnt sich – aber eine gehörige Portion Zwinkern muss eingepackt werden!)).

*** Alle Bilder lassen sich durch einen Klick vergrößern ***

Dollhouse+titelbild.jpg

Dollhouse spielt in der nahen Zukunft und bezeichnet eine Organisation, die Menschen, die – über Schulden oder Verbrechen – über eine bestimmte Anzahl von Jahren diese Schuldigkeiten abarbeiten. Man löscht den sogenannten “Actives” ihre Persönlichkeit und vermietet sie mit jeweils neu “aufgespielter” passender neuen Persönlichkeit an Kunden für verschiedenste Zwecke. Die Actives werden auch als “Dolls” bezeichnet.

Die Serie ist einerseits spannend, die Persönlichkeits- und Settingwechsel machen sie interessant, wenn auch sehr wechselhaft.

Hier könnt Ihr Bilder von “Echo” sehen, deren Look ich hier nachschminken möchte. Ihr Makeup ist meist leicht verwaschen in schokoladigen Brauntönen und unterstreicht den leicht lasziven Schlafzimmerblick. Ihren gerbräunten Teint kann ich nicht bieten – aber ich bin gespannt, ob er der Look auch an mir etwas hermacht, zumal ich ihn sehr alltagstauglich finde.

Serienjunkies+Dollhouse+19.05.2013+09-45.03_1024px_mini.jpg

Serienjunkies+Dollhouse+19.05.2013+09-44.57_1024px_mini.jpg

Der Look zeichnet sich durch eine weiche, etwas “nachlässige”  Optik aus. Es scheint was nur eine Farbe verwendet – was jedoch auf den zweiten Blick nicht stimmt. Am unteren Wimpernkranz sind die Produkte schmaler und klarer verarbeitet als auf dem eigentlichen Lid. Insgesamt ist der Look bronzig, golden-braun und sorgt für einen etwas sportlich angehauchten Schlafzimmerblick.

Verwendet habe ich:

Serienjunkies+Dollhouse+Produkte.jpg

Teint
- Bourjois 1-2-3 Perfect Foundation 52 Vanilla
- Catrice Puder (fehlt auf dem Bild)
- MAC Pro Longlasting Concealer (fehlt auf dem Bild) NC15
- Clarins Splendours LE Bronzer* (wunderschön – Review folgt noch!)
- The Balm Mary Lou Manizer

Augen:
- MAC Paint Pot Constructivist
- Clarins Splendours LE Bronzer (s.o.)
- MAC Amber Lights
- Makeup Atelier Paris Pressed Powder PP93
- Maybelline Colossal Volume Mascara
- L’Oreal Telescopic Mascara
- Maybelline Gel Eyeliner Brown

Lippen
- Kiko Unlimited Lip Gloss Pearly Beige
- Illamasqua Absorb

Schminkprozess

Dieser Look ist sehr einfach. Am Augenrand mit dem dunklen Braun des Paint Pot beginnen und fast das gesamte Lid damit nach außen ausblendend ausfüllen – dabei nicht zu weit nach außen kommen, denn die Augen von Echo sind eher fast rundlich und begrenzt gehalten. Ich habe dem Braun mit einem dunkleren Braunton noch etwas mehr tiefe auf dem beweglichen Lid gegeben und durch MAC Amber Lights etwas Dreidimensionalität gezaubert, indem ich es leicht innen neben der Mitte auf das Lid gegeben habe.

Auch am unteren Wimpernkranz wurde sehr nah am Auge der Paint Pot etwa 2/3 des Auges entlang aufgetragen (innen ausgespart). Da mir die Farbe unter den Augen etwas heller schien, habe ich auch hier Amber Lights darüber verwendet. Auf der Wasserlinie habe ich mit dem Gel Eyeliner die härtere Farbgrenze gesetzt und mit einem Qtip insgesamt unten am Wimpernkranz noch etwas vom verblendeten Makeup weggenommen, ehe ich mit Concealer darüber gegangen bin.

Den Teint habe ich – für mich absolut untypisch – sehr bräunlich gehalten und viel Bronzer und GAR keinen Blush verwendet. Die Bourjois Foundation ist mir eigentlich zu dunkel – aber natürlich ein Vorteil, wenn ich etwas Bräune simulieren möchte. Ihre Haut ist nämlich deutlich gebräunter als meine und ich wollte dies zumindest leicht simulieren. Auch die Augenbrauen habe ich bräuner und dunkler gezogen als sonst. Die Highlights habe ich an ALLEN erhöhten Flächen des Gesichts mit dem Mary Lou Manizer gesetzt.

Die Lippen schienen mir ein bräunliches Nude. Hier hätte ich im Nachhinein vllt. lieber zu L’oreal Sepia gegriffen- aber auch das hellere Nude war kein Fehlgriff.

Fazit

Insgesamt war ich überrascht, wie gut der Look (nicht so sehr die Augen – mehr der bronze-Teint) doch auch bei mir funktioniert hat. Den Hals hätte ich unbedingt jedoch noch mit dem Bronzer versehen müssen. Aber das Blau meiner Augen harmonierte gut mit dem Gesamt-Braun und das Augenmakeup selbst war schnell getan und ist etwas für eilige Momente.

Ich fine zur Schauspielerin passt er sehr gut! Auch wenn es absolut Ton in Ton mit Haaren, Augen und Hautfarbe ist. Insgesamt steht ihr dieser Mono-Look (den ich weg. der blauen Augen und hellen Haut nicht bieten kann) extrem gut und ich kann ihn mir an etwas südländischeren Typen sehr natürlich vorstellen – auch mal ganz ohne Kontrastfarben!

Serienjunkies+Dollhouse.jpg

Die anderen Serienliebhaber

Gestern konntet Ihr von Nadeen auf Beautyressort ”Pretty Little Liars” – Hanna Marin – sehen. Und morgen gibt es den nächsten Serienlook bei Madeleine von MyKosmetikBlog. Alle Beteiligten der gesamten Serie (immer etwa 30) habe ich hier für Euch aufgelistet.

Wenn Ihr in Eile seid und mir trotzdem zeigen möchtet, ob Euch der Artikel gefallen hat, dann lasst mir doch einfach Sternchen da! Bei Gedanken, Verbesserungsvorschlägen oder Hinweisen freue ich mich über ein Kommentar, um sie zu berücksichtigen!

7 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

8 Comments

Bereits vor einiger Zeit hat Anonymiss mich mit dem 10 Facts about me – Boyfriend TAG getaggt. Nachdem ich meinem Partner erklärt hatte, dass ER jetzt mal auf meinem Blog ein paar Dinge über mich loswerden darf, hatten wir viel Spaß, gemeinsam auf dem Sofa sitzend uns verschiedene Fakten übereinander aufzuzählen! Auch wenn die Beantwortung einige Zeit in Anspruch genommen hat: vielen Dank. Es hat Spaß gemacht!

Das sagt mein Freund über mich:

Sie…

1) … hasst Unterhemden und trägt allerhöchstens Spaghettiträgertops “drunter” (ABER das sind laut ihr auch keine Unterhemden!).

2) …liebt es, gut essen zu gehen. – Wenn sie es selbst kochen kann, ist es zu einfach.

3) …ist – was Sprache und Satzbau – angeht eine Klugscheißerin und korrigiert blitzschnell Aussprache & Wortbedeutung.

4) …geht für andere zu oft über ihre eigenen Grenzen.

5) … legt Wert darauf, dass nach dem Essen Messer und Gabel “etikettegerecht” beieinander liegen. Ist das nicht der Fall, zappelt sie so lange herum, bis entweder ich das Besteck richtig hinlege oder sie es für mich tun darf.

6) …kann so berührt und begeistert von Geschichten sein, dass sie dabei wie in einer anderen Welt ist.

7) … schaut mit ihrem typisch-ermahnenden Blick wie eine strenge Lehrerin, wenn Gurken/Zucchini/Paprika zu groß geschnitten werden.

8)  … mag nicht, wenn jemand anderes ihre Zahnbürste oder ihr Notebook benutzt.

9) … nimmt nicht gern Hilfe an! Ist dann richtig stur und will alles um jeden Preis allein schaffen und ist dann stolz auf die blauen Flecken, Wunden und überwundene Widrigkeiten, die sie dabei evtl. davonträgt.

10) … fragt mich jedes Mal, wenn ich Kaffee mache, ob auch wirklich frisches Wasser in der Kaffeemaschine ist.

… Und weil er gerade so in Fahrt war, kamen noch diese:

11) …sitzt am liebsten im Schneidersitz (auch auf Stühlen, Sofas, etc.).

12) …hat gern das Sagen.

13) …mag Computer viel lieber als Schuhe. Könnte in einer Hütte im Wald leben, solang es dort Internet gibt.

14) …verbeisst sich in Themen/Fachbereiche, wenn es sie interessiert und bringt sich alles bei, was sie wissen will.

15) …fährt nicht gerne in Urlaub.

16) …mag bei Männern keine ausgeleierten, weißen “Männerschlüpfer” oder Socken.

17) …genießt es auch alleine zu sein und machen zu können, was sie gerade will. Dann geht sie auch nicht ans Telefon und will keinen Kontakt zur Welt.

• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •

TAG Grafik

Ich tagge dazu Vicky von MyMirrorworld und Andreea von MyBeautyBlog.

Wenn Ihr in Eile seid und mir trotzdem zeigen möchtet, ob Euch der Artikel gefallen hat, dann lasst mir doch einfach Sternchen da! Bei Gedanken, Verbesserungsvorschlägen oder Hinweisen freue ich mich über ein Kommentar, um sie zu berücksichtigen!


23 Stimmen, 4.70 durchschnittliche Bewertung (93% Ergebnis)

6 Comments

Vor etwa einem Monat fand auf Innen & Außen ein Gewinnspiel zum Thema “Little Black Dress” statt. Das Thema und auch der Gewinn (Lancôme Advanced Genifique Serum) haben mich gereizt. – Ich liebe elegante Abendmakeups und lerne ständig dazu.

***Alle Bilder lassen sich mit einem Klick vergrößern***

Ich habe tatsächlich eines der Seren gewonnen. Übrigens ein Lob an Paddy für die Art und Weise des Gewinnspiels, denn 10 Gewinner wählte sie, die restlichen 5 Gewinner loste sie aus. Ich finde das eine schöne Methode, einerseits Umsetzung und Ergebnis zu bewerten, andererseits aber auch jenen eine Chance zu geben, die weniger geübt sind, aber Freude und Mut für die Teilnahme hatten!

“Black Pearl on Sand”

Mein Hauptaugenmerk beim Thema habe ich auf moderne Eleganz legen wollen. Zu einem “kleinen Schwarzen” gehört für mich ein Make-up, mit dem man Cocktailtrinken oder mal eben auf eine Gala gehen kann (nicht, dass mir das häufiger spontan passieren würde…aber mal so frei assoziiert). Ich wollte Euch aber nicht das X-te “Shelynx Schwarzes SmokeyEye” zeigen… Und da habe ich mit den Farben ein wenig experimentiert, denn dieses Smokey Eye ist Blau-Braun-Beige,  eine Kombi, die mich ein wenig an schwarze und sandfarbene Perlen erinnert .

Teint

Aber erst einmal zum Teint: hier hieß es für mich… schöne perfekte, aber natürlich aussehende Haut. Zumindest, wenn es es um zeitliche Kurzstreckensprints geht, ist die Illamasqua Skin Base da für mich vorne. Sie lässt sich sehr dünn auftragen und hat dabei ein extrem gutes Ergebnis.02 und 03 gemischt sind auch hell genug für mich, ohne so arg gelbstichig zu sein wie die 03 alleine. Direkt nach der Foundation konturiere ich mit Illamasqua Hollow (<3) und darüber erfolgt Puder im T-Zonen Bereich. Der Rimmel Stay Matte ist ja sehr beliebt – ich habe ihn dieses Mal aber nur gewählt, da ich ihn zur Zeit etwas ausprobiere. Das Illamasqua Zygomatic Blush ist eines der schönsten zart-nude Blushes, das ich kenne, auch wenn ich immer noch nach einem suche, dass bei gleichbleibender Helligkeit eher etwas ins Beige geht (Hinweise werden an dieser Stelle gerne angenommen). Und Illamasqua Aurora Gleam ist ein wunderschöner, dezenter Highlighter, der jedoch vor allem eher trockener Haut schmeicheln wird.

Die Vielzahl an Illamasqua Produkten ist Zufall.. hat sich einfach so ergeben, auch wenn ich gerade selbst überrascht bin.

Teint
- Illamasqua Skinbase 02 & 03
- Rimmel Stay Matte – transparent
- Illamasqua Zygomatic (Blush)
- Illamasqua Gleam Aurora (Highlighter)
- Illamasqua Hollow (Kontur)

Augen

Für die Augen habe ich zunächst den Urban Decay Primer aufgetragen und am äußeren Lid sowie unterhalb des Lides noch den MAC Paint Pot in Blackground verwendet, um die Intensität zu erhöhen. Dann habe ich den hellsten Ton der Kiko Sumptuous Mocha innen aufgetragen, den Kiko 207 auf dem mittleren Bereich des Lides sowie  außerhalb zum Brauenknochen und deutlich seitlich ausgeblendet. Ins Äußere des Lides den blauen Kiko 36 und ins Braun ausgeblendet. Unter dem Auge habe ich ebenfalls mit Kiko 207 zunächst mit dem weicheren Braun grundiert und dann das Blau darüber aufgetragen. Der metallische Braunton gibt dem Blau einen schönen, aber weichen Kontrast an den Rändern.

Statt eines schwarzen Lidstriches (an den man bei Little Black Dress bestimmt denkt), habe ich das Braun aufgreifen und im Gesamtbild verstärken wollen. Die Augen sollten weich wirken – nicht hart und kalt und Zoeva Cocoa Bean ist so dunkel, dass es gut funktioniert. Als Mascara habe ich zwei verwendet – zunächst Essence I Love Extreme, das Volumen zaubert, dann die L’Oreal Telescopic, die ich sehr gerne mag, die eher einen natürlichen, aber verlängernden Look macht. Gemeinsam sind sie ein gutes Team. (Und ich benutze eine Wimpernzange, die ich vorher anföne… sonst hält der Schwung nie – ich habe sehr gerade Wimpern).

Augen:
- MAC Paint Pot Blackground
- Urban Decay Primer Potion
- Kiko Sumptouus Moccha Palette
- Kiko 207
- Kiko 36
- Zoeva Cocoa Bean
- Essence I Love Extreme
- Loreal Telescopic Mascara
- Augenbrauen: Alverde Augenbrauenpuder in blond

Dies ist zwar ein dunkles Smokey Eye, das auch durch das BlauSchwarz eine gewisse Klarheit mitbringt – aber durch Beige- und Brauntöne etwas gemildert und weich umrandet wird. Mir gefällt das Ergebnis. Etwas ähnliches hatte ich zuvor so noch nicht geschminkt und ich würde es wiederholen! Auf den Lippen ist übrigens leider nichts – aber die Revlon Lip Butter in Creme Brulee wäre meine Wahl, da sie das beige-gold des Augenwinkels aufgreifen würde.

Das wunderschöne Collier de Chien (Ketten, die sehr eng um den Hals getragen werden, werden so genannt) aus schwarzen Steinen ist eine große Liebe von mir, auch wenn ich seit bestimmt 8 Jahren keine Gelegenheit hatte, es zu tragen… ein schulterfreies schwarzes Kleid dazu, Haare hochgesteckt… Voilà.

Vielen Dank an Paddy von Innen & Außen für diese schöne Ausschreibung! Und ich erfreue mich an dem Serum (der Entnahmemechanismus ist toll gemacht!).

Wie gefällt Euch das Ergebnis?

Wenn Ihr in Eile seid und mir trotzdem zeigen möchtet, ob Euch der Artikel gefallen hat, dann lasst mir doch einfach Sternchen da! Bei Gedanken, Verbesserungsvorschlägen oder Hinweisen freue ich mich über ein Kommentar, um sie zu berücksichtigen!

15 Stimmen, 4.93 durchschnittliche Bewertung (98% Ergebnis)

6 Comments

Kiko ist immer eines meiner Ziele, wenn ich im Rhein Neckar Zentrum noch ein wenig Zeit habe. Dort zu stöbern macht Spaß und auch Kleinigkeiten lassen sich finden, die man ohne zu großes schlechtes Gewissen mitnehmen kann.

*** Alle Bilder lassen sich mit einem Klick vergrößern ***

Die Mirror Nail Laquers sind noch recht neu und auch wenn ich Effektlacken gegenüber häufig eher kritisch eingestellt bin (ich finde sie schnell “zu viel” oder “zu jung”), durften mich diese zwei begleiten:

Kiko Mirror Nail Laquer

Preis: 4,90
15 Farbnuancen (wirklich tolle dabei)

Der Lack enthält keine aggressiven Zusatzstoffe wie Toluol, Kampfer, DBP oder Formaldehyd. In 15 metallischen Farben erhältlich. Hypoallergen = Formel zur Reduzierung allergischer Reaktionen.

Der Auftrag ist völlig problemlos und sofort sehr geschlossen deckend. Die Farben sind mir größtenteils zu bunt gewesen – aber diese beiden sind für mich sogar (unerwartet) absolut alltagstauglich.

Lime Green ist ein richtig interessanter Grünton, der zum passenden Outfit spritzig und modern aussehen kann, während Taupe zu praktisch allem tragbar ist… nicht zu kalt-silbrig, nicht zu warm ist es ein perfekter aschiger Sandton mit Chromoptik. Perfekt.

Die Haltbarkeit ist im oberen Durchschnitt. Tipwear habe ich normalerweise ziemlich schnell und es lässt bei diesen Lacken ein wenig länger auf sich warten. Der Effekt sieht auf den Nägeln wirklich schön aus. Natürlich kein reiner “Spiegel” – aber absolut metallisch und die Farben sind klasse.

Ich habe mir genau die für mich interessanten Farben herausgesucht und kann Euch nur empfehlen, den Lacken einen Blick zu schenken, selbst wenn Ihr keine Effektliebhaber seid. Die Streifenbildung ist wirklich relativ gering und die Vielfalt der Farbennuancen macht Spaß. – Ich trage die Lacke aktuell gern. Der Taupefarbene sieht sogar recht elegant aus und passt auch zu gediegener Kleidung.

Wenn Ihr in Eile seid und mir trotzdem zeigen möchtet, ob Euch der Artikel gefallen hat, dann lasst mir doch einfach Sternchen da! Bei Gedanken, Verbesserungsvorschlägen oder Hinweisen freue ich mich über ein Kommentar, um sie zu berücksichtigen!

9 Stimmen, 5.00 durchschnittliche Bewertung (99% Ergebnis)

12 Comments

Die Augen besonders schön zur Geltung zu bringen, gelingt nicht nur durch Lischatten – sondern auch durch Konturierungstechniken an sich. Helle Partien heben sich hervor, dunkle setzen sich nach hinten. Dadurch kann das Auge ebenfalls geformt werden und eine harmonische und strahlende Optik schaffen.

Zu erreichen ist dies über allerlei Produktvariationen, die einen hellen (am natürlichsten: hautähnlichen) Ton aufweisen – von Lidschatten, zu Concealer oder Highlightingprodukten.

IsaDora hat einen “Augenbrauen-lifter” in Stiftform.

***Alle Bilder lassen sich mit einem Klick vergrößern***

IsaDora Eyebrow Lifter

“Ein echter Augenöffner! Ein schneller und einfacher Weg um sofort frisch auszusehen. Mit einem Strich unter den Augenbrauen heben Sie Ihre Augenpartie auf und erhellen sie. Erhältlich in einem universellen Pink/Nudeton, der zu allen Hauttypen passt. Sanft mit den Fingerspitzen verwischen. Anspitzen mit dem Pencil Sharpener Jumbo.Tipp: Kann auch als Lidschatten Primer, um rote Augen zu neutralsieren oder um Augenringe abzudecken benutzt werden.
Ohne Parfum. Klinisch getestet.”

Preis: 11,95€ für 3,2 g bei Douglas

Farbe

Der IsaDora Eyebrow Lifter ist etwa NW05-NW10 würde ich einschätzen. Der Einschlag ist deutlich rosig. Die Konsistenz ist angenehm fest und trotzdem gut zu verblenden, ohne dabei zu flüssig oder über-weich-wächsern zu werden.

Anwendung

Zum Abschluss eines Augenmakeups – oder im Stadium des Konturierens der Gesichtsform – wende ich den IsaDora Eyebrow Lifter inzwischen regelmäßig an. Der Auftrag über den Stift ist leicht und problemlos. – Ich appliziere einen “Streifen” Produkt sowohl über dem Außenbereich der Augenbraue als auch darunter, um den Knochen insgesamt zu heben. Mit der Fingerkuppe (die Wärme hilft dem Produkt) lässt es sich gut verblenden

Ergebnis

Ich mag das natürliche und matte Highlight des Produktes sehr gern – die Intensität ist sehr gut variierbar und unten könnt Ihr das Ergebnis an einem anderen Makeup sehen. – Obwohl der Ton sehr hell und rosig ist, passt er sich gut an und lässt sich auch zu warmen Make-ups tragen.

Durch die feste Konsistenz verschmiert er nicht merklich über den Tag und ist auch ideal zum Auffrischen für zwischendurch.

Fazit

Ich habe bereits lange schon sehr helle Concealer (an dieser Stelle sei auch der NYX Concealer Wand erwähnt) für Highlights im Gesicht verwendet. Ich bevorzuge dafür matte Produkte, da meine Haut ohnehin schnell glänzt. Bei trockener Haut mag auch ein schimmernder Highlighter an allen “hohen” Stellen umwerfend aussehen… bei mir nicht.

Der IsaDora Eyebrow Lifter bietet nur eine Farbe. Auf meiner hellen Haut (NC10-15) ist er perfekt- wie es bei deutlich dunklerer Haut aussieht, kann ich nicht sagen. Ich nehme an, dass es einen Toleranzbereich geben wird… Bei südländischer Haut oder Oliv-Untertönen ist er aber sicher nicht ideal.

Die Konsistenz ist angenehm langlebig. Die Festigkeit ist dabei gut und angenehm matt. die Verblendbarkeit ist sehr gut. – Auch auf Wangenknochen, Nasenrücken und Amorbogen kann der Stift ein schönes – natürlich wirkendes Highlight setzen und etwas mehr Dimension im Gesicht schaffen.

Anspitzbare Stifte finde ich in der Anwendung teilweise etwas umständlich, da man immer einen passenden Spitzer benötigt, einen nahen Müllkorb für die Spitzabfälle und es auch bei jedem Anspitzen Produkt verschwendet. Da hätte ich mir eventuell ein Produkt zum Herausdrehen gewünscht. Die Applikation selbst ist allerdings angenehm durch die Spitze und das Ergebnis sehr schön für helle bist mittelhelle Haut.

Wenn Ihr in Eile seid und mir trotzdem zeigen möchtet, ob Euch der Artikel gefallen hat, dann lasst mir doch einfach Sternchen da! Bei Gedanken, Verbesserungsvorschlägen oder Hinweisen freue ich mich über ein Kommentar, um sie zu berücksichtigen!

11 Stimmen, 4.73 durchschnittliche Bewertung (94% Ergebnis)

Der Artikel enthält übrigens KEINEN Affiliate Link. Aber falls Ihr mich bei Interesse mit Eurem Kauf  unterstützen möchtet, könnt Ihr gerne über das Douglas Banner in der Sidebar gehen. Das Produkt selbst wurde mir freundlicherweise kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

10 Comments

AdelsblassampKunterbunt4_zps0238709d2

Von Wegen 3 Zimmer / Küche / Bad – so aufgeräumt und rümpelfrei wie bei shelynx geht es in meiner Handtasche nicht zu. Wobei der Singular an dieser Stelle wirklich nicht angebracht ist – auf meinem Flugzeugträger wohnen noch kleine Nebentaschen, was den nahezu täglichen Wechsel der Tasche zu einem Kinderspiel macht. Denn bei mir muss die Tasche immer zum Rest der Klamotten passen, was mittlerweile zu einem Stauraumproblem des Stauraumes führt – aber das ist eine ganz andere Geschichte…

tasche001

Diese schwarze Tasche habe ich 2006 während eines Forschungsaufenthaltes in Hong Kong gekauft. Der junge Designer, von dem ich sie habe, hat sich sehr gefreut, dass sie mit mir die Welt bereisen darf und auch wenn sie mittlerweile schon ein wenig schrabbelig und von der Sonne verbleicht ist (so viel zum Thema Sonnenschutz…), fühle ich mich immer noch sehr wohl in ihr. Die Innen- und Außentaschen nutze ich nur bedingt, dort stopfe ich maximal ein Kaugummipapier oder anderen unwichtigen Kleinkram rein, so kann sich zumindest im Hauptfach keine Müllhalde entwickelt.

tasche002

Mein hochgeschätzter Herr Lebensgefährte ist fest davon überzeugt, dass in meiner Tasche Krokodile wohnen und weigert sich standhaft, hineinzugreifen. Wenn ich so in diesen Orkus blicke… nunja, vielleicht hat er ja Recht damit.

tasche003

1) Wasserflasche – ich bin ein Kamel. Zumindest, was meinen Wasserkonsum angeht. Normalerweise gehe ich nicht ohne kühles Nass aus dem Haus, stilvoll transportiert in einer Thermosflasche, die es auf einer Konferenz in Honolulu, Hawai’i gab.

2) Passend dazu die Brotdose, die immer mindestens ein paar Stück Karotten und/oder Apfel beinhaltet. Den Aufkleber “Mad Scientists Union” habe ich übrigens von einer meiner Studentinnen geschenkt bekommen. Ob sie mir damit etwas sagen wollte?

3) Geldbeutel - den habe ich jetzt schon über zehn Jahre und er hat so einiges mitgemacht – zweimal verloren gegangen, einmal in den Mekong gefallen, Bekanntschaft mit einer Wunderkerze geschlossen und er sieht immer noch gut aus. Qualität zahlt sich eben doch aus – das habe ich erst neulich wieder gedacht, als der Reißverschluss anfing, zu haken und er ohne Anstalten sofort kostenlos repariert wurde.

4) Schlüsselband – ok, das klingt jetzt blöd, aber das ist eigentlich der Schulterriemen der Kelly Bag meiner Mutter. Nobel geht die Welt zugrunde… aber bevor das Ding einstaubt, habe ich es mir lieber gegriffen und auch dieser Vertreter der Hochpreislederware behauptet sich seit Jahren gegen konsequent schlechte Behandlung. Ich sage nur: Lösungsmittelpfütze auf dem Labortisch!

5) iPod touch - da ich immer Unmengen von Musik dabeihaben will, ist mein iPod ein treuer Begleiter. Hier speichere ich auch Podcasts und Fotos. Musikalisch oszilliere ich zwischen Björk, k.d. lang, Rammstein, Lady Gaga und Dresden Dolls – nur Hörbücher mag ich nicht leiden. Er wohnt in einem selbstgenähten Etui aus Filz mit Hirschhornknopf, was ich hübsch und praktisch finde.

6) Kopfhörer von B&O - waren ein Geschenk meines Vaters, der gerne drei Tage lang Testberichte liest, um das beste Produkt herauszufiltern. Wenn dieses dann auch noch so schön giftgrün ist, will ich mich nicht beschweren!

7) Kamera- ohne sie gehe ich nicht aus dem Haus. Aktuell benutze ich eine Sony Cybershot DSC-W630. Mein ständiger Begleiter muss enorm lichtstark sein, Panoramen aufnehmen können und alle Einstellungen müssen auch manuell zu justieren sein. Und all das kann er!

8) Mobilfunktelefon – muss halt sein. Ich pflege kein pseudoerotisches Verhältnis zu meinem Sprechstein und nutze ihn wirklich nur zum Telefonieren und SMS schreiben. Mobiles Internet habe ich zwar, nutze es aber kaum, da ich es unheimlich nervig finde, immer überall auf einer Mäusetastatur herumzutippen – ich schaue mir lieber andere Menschen, Autos, Schaufenster und alles andere an.

9) Alte Theaterkarte. Oder Kinokarte. Oder ein ausgedrucktes, aber seit Tagen nicht gelesenes Paper. Oder einer der Zettel, die mir mein hochgeschätzter Herr Lebensgefährte manchmal in den Krokodilkäfig schummelt.

Kramtasche – was sonst so rumfliegen würde.

tasche004

10) Handcreme – immer von L’Occitaine, die Sorten wechseln. Nur die Rosenhandcreme kommt mir nicht mehr in die Tasche, der Geruch geht überhaupt gar nicht.

11) Brillenputztücher – Plural. Ich muss immer eine saubere Brille haben, sonst werde ich tobsüchtig. Ganz krank machen mich auch Menschen, die ihre Brille mit einem Taschentuch oder gar am Ärmel putzen – denen biete ich gerne mal ein anständiges Brillenputztuch an.

12) Notizbuch und Notizzettel – ganz wichtig. In dem kleinen pink Buch notiere ich mir alle Adressen, die ich auf meinen Reisen als spannend eingeordnet habe. Momentan gefüllt mit den besten Tipps für London, Paris, Barcelona, Kreta und Mallorca!

13) Pfefferminzbonbons – biete ich vor allem denen an, die neben mir sitzen. Im Bus. Im Theater. Im Kino.

14) Der fiese kleine orange Post-it-Block – der ist berüchtigt bei meinen Kollegen! Hinter der knallorange Fassade wohnen die kleinen Zettel, die ich gerne dort verteile, wo Unordnung ist. Oder in öffentlichen Waschräumen an Spiegel klebe, ergänzt um den Satz “Du siehst super aus”!

15) Lippenpflege – Art und Marke wechseln auch ständig, da ich das eine, perfekte, wunderbare Lippenpflegeprodukt noch nicht gefunden habe.

16) USB-Speicher – da ich zu den selten werdenden Menschen gehöre, die Fotos nicht nur machen, sondern auch ausdrucken und einkleben, müssen sie irgendwie in den Fotoladen kommen. Und dann wären da noch das unfertige Manuskript, das elektronische Ticket für das nächste Konzert und die Folien meiner Vorlesung. Neulich ist mir einer meiner USB-Speicher verloren gegangen und das ärgert mich immer noch.

17) Stifte – Ein kleines Assortiment, das für alle Fälle geeignet ist. Und ja, sie schreiben alle.

Medizinfrautäschchen – die kleine Hausapotheke für unterwegs.

tasche005

18) Korodin Kreislauftropfen – wenn sich mal wieder alles dreht. Ganz ohne Weißweinschorle.

19) Lippenherpescremes – leider bekomme ich innerhalb von wenigen Stunden Lippenherpes, wenn ich mich heftig aufrege. Es lebe die psychosomatische Erkrankung! Beste Erfahrungen habe ich mit “LipActin” von Louis Widmer gemacht, aber auch das Fenistil-Zeugs ist nicht übel.

20) Augentropfen – wer kennt es nicht: Da starrt man stundenlang auf den Bildschirm und dann bekommt man die Augen vor lauter Trockenheit nicht mehr zu. Und danach nicht mehr auf.

21) Taschenmesser – 1995 in New York gekauft und sogar zu den heftigsten Flugsicherheitskontrollzeiten nie ein Problem.

22) Pillendose – von meiner Oma geerbt. Innen drin: Drei verschiedene Schmerzmittel. Man weiß ja nie. Auch hier gilt: Wer mit mir unterwegs ist, weiß um diese Dose und muss sich nicht selbst um die Schmerzbekämpfung kümmern.

23) Schwarzer Kajal. Falls ich doch mal die Wasserlinie anmale und unterwegs nachlegen will. Oder muss. Was glaube ich das letzte Mal 2009 der Fall war.

24) Probe von “Angel” von Thierry Mugler – der einzige Duft, dem ich treu bin. Seit bald 20 Jahren. Unangefochtener Liebling.

25) Puderdose in Marienkäferform von Esteé Lauder. Habe ich sicher auch schon seit 15 Jahren. Zum Glück nachfüllbar!

26) Die hässliche türkis Schachtel beinhaltet Blasen- und sonstige Pflaster. Nicht schön, aber enorm hilfreich. Da ich auch hier sehr großzügig gegenüber anderen bin, habe ich gerne die volle Angebotspalette dabei.

27) Nagelfeilen – die kleine Glasfeile gab es neulich bei essie als kostenlose Zugabe und die andere Feile kann auch mal ein Mann benutzen, ohne doof auszusehen.

28) Sicherheitsnadeln – haben mir schon so manches Mal den Abend gerettet.

Nicht mit auf dem Foto: 29) Taschentücher,  30) Visitenkartenetui und 31) Sonnenbrille. Ersteres ist unspannend, zweites will ich endlich ersetzen, also erspare euch den Anblick des traurigen Wesens, dem die Zeit dann doch sehr zugesetzt hat und drittens – wo ist die eigentlich?!?

Puuh, was da alles zusammenkommt. Ich frage mich gerade, ob ich das wirklich alles brauche (und kenne die Antwort – eigentlich). Vermutlich liegt es daran, dass ich immer gerne überall vollkommen autark auf alle Eventualitäten vorbereitet sein will. Das bezahle ich dann wohl mit einem Tascheninhalt, der stolze 1377 Gramm auf die Waage bringt…

Und, wer bietet mehr?

Wenn Ihr in Eile seid und mir trotzdem zeigen möchtet, ob Euch der Artikel gefallen hat, dann lasst mir doch einfach Sternchen da! Bei Gedanken, Verbesserungsvorschlägen oder Hinweisen freue ich mich über ein Kommentar, um sie zu berücksichtigen!

21 Stimmen, 4.48 durchschnittliche Bewertung (89% Ergebnis)

13 Comments