[Aufgebraucht] März

Im März habe ich zwei meiner absoluten Lieblinge aufgebraucht. Es handelt sich dabei um die Avene Cicalfate Wundcreme und das Vichy Normaderm Reinigungsfluid mit Mizellentechnologie .



Avene Cicalfate Wundcreme:

Bereits seit etwa 3 Jahren wieder diese Wundcreme immer wieder nachgekauft. Warum ist man einer Wundcreme so treu, vor allem, wenn man eher mit Bepanthen groß geworden ist?

Manchmal habe ich Allergie bedingt entzündete Augenwinkel (außen), manchmal schuppt dort die Haut dann sogar. Meist ist es eine Reaktion im Winter. In der Apotheke gab mir eine liebe Apothekerin mal eine Probe von dieser Creme und innerhalb weniger Tage war mein Auge völlig unter Kontrolle. (Bei hartnäckigen Fällen hole ich mir noch Posiformin und benutze es abends vorm Schlafengehen.) Außerdem hilft es bei entzündeten, roten Erkältungsnasen. Das ist aber nicht alles. – Ich habe ziemlich schnell bemerkt, dass mit dieser Creme Pickelmale vorzüglich abheilen. Wichtig: der Pickel ist nicht mehr „aktiv“, sondern heilt nur ab. – Aber dann direkt über Nacht darauf. Das Ergebnis: Die Haut schuppt um den Pickel herum nicht, sondern wird sofort weich, zart und lässt sich dadurch nahezu unsichtbar überschminken und der Pickel verheilt deutlich schneller als ohne.

Laut Avene unterstützt Cicalfate mit seiner antibakteriellen Wirkung (durch Kupfersulfat und Zinksulfat) bei Säuglingen Kindern und Erwachsenen gleichermaßen die natürliche Wundheilung. Succralfat fördere das Abklingen von Entzündungen. Es ist ohne Duft, Konservierungs- und Farbstoffe und enthält 45% Thermalwasser. Lipidgehalt 37%. W/O-Emulsion (Wasser in Öl-Emulsion)

Laut Codecheck sind folgende Inhaltsstoffe enthalten und zwei davon „nicht empfehlenswert“ (markiert): Avene aqua, Caprylic/capric triglyceride, Paraffinum liquidum, Glycerin, Hyrogenated vegetable oil, Zinc oxide, Propylene glycol, Polyglyceryl-2 sesquiisostearate, Peg-22/dodecyl glycol copolymer, Aluminium sucrose octasulfate, Aluminium stearate, Cera alba, Copper sulfate, Magnesium stearate, Magnesium sulfate, Cera microcristallina, Zinc sulfate.

Die nicht-empfehlenswerten Stoffe könnten Poren verstopfen und die Atmung der Haut beeinträchtigen. Dabei ist zu bedenken: dies ist kein dauerhaft einzusetzendes Produkt, sondern nur punktuell zur Abheilung zu verwenden. Ich habe diesbezüglich bisher keine unerwünschten Nebenwirkungen bemerkt, würde allerdings schwerer Aknehaut davon abraten – am Ende könnte das Hautbild schlechter werden wegen des Fettgehaltes! Zum Verheilen von Hautunreinheiten bei normaler Haut ist es aber absolut phantastisch.





Vichy Normaderm Reinigungsfluid

mit Mizellentechnologie

In dieses Gesichtswasser habe ich mich verliebt. Zuerst dachte ich „Das wirkt sicher gar nicht… es brennt überhaupt nicht.“ – Aber das haben Mizellenfluids (viele importieren sie wohl extra aus Frankreich) wohl so an sich. Hier mal ein paar Angaben des Herstellers:

Für eher trockene, nur stellenweise fettige und sehr empfindliche Haut

Reinigt und klärt empfindliche Haut besonders sanft ohne auszutrocknen. Befreit von Unreinheiten, Talg und Make-up.
Ohne Alkohol – ohne Parabene – ohne Seife – ohne Farbstoffe

Die Mizellentechnologie ermöglicht ein besonders sanftes Reinigen und Abschminken ohne hautstrapazierendes Reiben. Schmutzpartikel werden umhüllt und sanft von der Haut abgelöst.

Zink PCA ist das Zinksalz der Pyrrolidoncarbonsäure, ein natürlicher Bestandteil des NMF (Natural Moisturizing Factor), der feuchtigkeitsspendend wirkt. Zink PCA wirkt antibakteriell, talgregulierend und adstringierend.

Das Fluid ist weich, reinigt hervorragend und hinterlässt ein Gefühl als hätte man sich kaum merklich hauchzart eingecremt. Ich kann damit sogar noch einmal über die Augen gehen, wenn noch Make-up-Reste dort geblieben sind. So angenehm war noch nie ein Gesichtswasser und ich habe das Gefühl, es tut trotzdem, was es soll. Aktuell habe ich leider (daher auch keine Lippenstift-Tragebilder aktuell) entzündete Unreinheiten am Mundwinkel (ich hatte gedacht, ich könnte ja mal wieder eine Ausnahme machen und Milch trinken… einen Tag später hatte ich ziemlich hartnäckige Unreinheiten, die jetzt hoffentlich langsam verheilen). Diese mit dem Mizellenfluid zu reinigen ist jedoch angenehm und beruhigend.

Eine Flasche hat jetzt mit täglicher Benutzung 2 Monate gehalten und wurde sofort und ohne Zögern wieder nachgekauft. Eine absolute Empfehlung für empfindliche Haut mit fettigen und trockenen Hautstellen, die ein wenig problematisch ist.

Tags from the story
,
More from She-Lynx

Nachgeschminkt Juli 2016
Eure Looks!

Für diesen Monat ging es bei #Nachgeschminkt mal um dunkle Lippen statt...
Read More

4 Comments

  • Ich war gestern, nach meinem sehr enttäuschenden Hautarzt Besuch, in einer ganz tollen (Dorf)Apotheke, die gute Frau hinterm Schalter hat mir eine ganze Tüte voll mit Avéne Produkten zum Testen gegeben. Bin momentan total entnervt wegen meiner Haut, habe ganz schlimme Neurodermitis um den Mund … Mal schauen wie ich mit Avéne zurechtkomme! Das mit dem Mizellenfluid hört sich auch sehr interessant an, will meiner Haut jetzt aber nicht zu viel Neues zumuten. Bin schon seit Jahren am rumprobieren, leider ist es im Letzten 3/4 Jahr wieder viel schlimmer geworden. Habe mal angefangen mich durch deinen Zweitblog durchzulesen, denke auch das die Haut sehr viel widerspiegelt, wie man sich ernährt.

    • Ach Du Arme… Neurodermitis ist etwas, mit dem man so sehr kämpft – ich sehe das an einer Kollegin. Ich hoffe sehr, die Avene Produkte tun Dir gut. Auch Homöopathie hilft manchmal Wunder. Sie schwört darauf. Soll ich sie mal fragen, was sie nimmt?
      Den Zweitblock habe ich jetzt einige Zeit nicht mehr aktualisiert. Ich bin immer noch dabei, habe aber eine Ausnahme gemacht und prompt wurde es schlechter. Habe aber auch viele leckere Dinge gefunden (Dinkel, gepufft ist wie Kelloggs Snacks!) und werde auf jeden Fall die LActose weiter weg lassen. Wie Ernährung auf Neurodermitis wirkt, weiß ich leider nicht – Stress ist ja auch einer der Trigger. Schlimm gerade? Lass Dich nicht ärgern. Ich hoffe sehr, die Avene Sachen wirken… Hat der Hautarzt auch was geraten?

      • Was deine Kollegin gegen die Neurodermitis nimmt, würde mich wirklich interessieren, bin da ziemlich offen, ich habe auch schon recht gute Erfahrungen mit Schüsslersalzen gemacht. Stress ist glaube ich momentan unterbewusst ziemlich da bei mir, versuche aber gute Miene zum bösen Spiel zu machen … Alles wird gut 🙂 Die Ernährung wirkt sich bei mir extrem auf die Haut und auch auf mein Bauchgefühl aus. Ich kann fast nichts essen, wo Geschmackverstärker drin sein könnten, Wurstwaren sind ganz schlimm, Tütenkram und Fertiggerichte gibt es bei uns aus Prinzip schon mal gar nicht. Meine geliebten Chio Essig-Chips plane ich terminlich ein, damit mein Schub auf einen nicht so wichtigen Zeitraum fällt :-/
        Mein Hautarztbesuch war total ernüchternd, die Behandlung hätte ich auch selbst vornehmen können … Ferndiagnose vom Schreibtisch aus und natürlich die obligatorische Kortisonsalbe! Da war die Dame in der Apotheke hilfreicher! Benutze zu Zeit die TriXéra+ Geschmeidigmachende Creme, damit sind jetzt zumindest die extremen Schuppen und das Jucken zurückgegangen. Bin mal gespannt, wie es weiter geht. Du hast mit deiner Haut aber auch nicht so das beste Los gezogen, wie ich jetzt aus deinen Berichten entnommen habe, oder?

        • Ich frag sie! – Ach häufig sind die Patienten von chronischen Erkrankungen deutlich bessere Fachleute als manche Behandler… Mit meiner Haut (Nesselsucht) geht es inzwischen, auch wenn mir niemand sagen kann, worauf ich wirklich allergisch bin (Nesselsucht). Aber es ist viel, viel, viel besser als vor 3 Jahren. – Da dachte ich, ich könnte nie wieder normale Kleidung tragen oder mich unter Menschen trauen – und das meine ich nicht übertreibend. Ich war jeden zweiten Tag so aufgequollen und wie mit Brennnesseln verschlagen: Gesicht und ganzer Körper. War aber auch eine Erfahrung. Ich hab manches dadurch erst richtig verstanden (Aussehen, Werte, Eitelkleiten, Selbstwert, Reaktionen von Menschen). Ich hab Freude an Schönem und Kosmetik – aber es ist nicht das wichtigste im Leben. Bei weitem nicht. Und auch nicht an einem Menschen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.